Hähnchen Satay mit Erdnuss-Soße

10/05/2015 at 20:00

Zum Muttertag habe ich mal eine andere Art von Vorspeise ausprobiert. Obwohl die asiatische Küche einiges zu bieten hat, blieb sie bisher ein bisschen außen vor.

Für die Spieße habe ich ein paar Hähnchenbrüste in Streifen geschnitten und dann ein paar Stunden in einer Marinade aus 2 EL Erdnussöl, 3 EL Sojasoße, 1 cm frischer Ingwer, 2 Zehen Knoblauch, 1 TL Sambal Oelek eingelegt.

Für die Erdnuss-Soße habe ich eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen in kleine Würfel geschnitten und dann in Erdnussöl angedünstet. Dazu kamen dann 4 ordentliche EL Erdnussbutter (Crunchy). Nachdem die Erdnussbutter sich quasi verflüssigt hat habe ich das Ganze mit ca. 200 ml Gemüsebrühe abgelöscht. Die Soße durfte so dann etwas einkochen und wurde mit 2 EL Sojasoße, 1 TL Sambal Oelek und Pfeffer gewürzt. Am Ende kam noch so viel Kokosmilch hinzu, damit die Soße schön cremig wird. Die Soße habe ich dann warm gehalten, bis das Hähnchen fertig war.

Das Hähnchen wiederum habe ich wellenförmig auf Holzspieße drapiert und dann direkt von beiden Seiten angegrillt. In der Indirekten Zone durften sie dann gar ziehen.

Fazit: Wer eine Nussallergie hat oder nicht auf Erdnüsse steht, für den ist dieses Rezept nix. Für alle anderen: Sensationell!!!

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Shredded Chicken Wraps

19/04/2015 at 18:00

Shredded Chicken ist quasi die Geflügelvariante des Pulled Pork. Hähnchenbrust wird über einen längeren Zeitraum in Flüssigkeit gegart und vor dem Verzehr gepulled. Das zarte Hähnchenfleisch nimmt dabei die Flüssigkeit auf und wird schön saftig. Zumindest in der Theorie.

Anlässlich einer kleinen Feier sollte es bei uns eben solche Wraps geben. Überlegt hatte ich mir dafür zwei Varianten. Zuerst habe ich etwas über 4 kg Hähnchenbrustfilets im DO angebraten. Anschließend durften die Brüste sich erstmal erholen. Für Variante 1 habe ich 2 rote Paprika, 500 Gramm Champignons und ein paar Knoblauchzehen im Camp Chef 12 angebraten bis alles schön weich war. Danach wurde das Gemüse mit zwei Bechern Sahne und zwei Bechern saurer Sahne aufgefüllt. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Pfeffern. Zum Schluss wurde die Hälfte der Filets im DO versenkt.

Für Variante 2 habe ich im Petromax FT6 zunächst zwei grüne Paprika angebraten und dann ein paar Knoblauchzehen hinzu gegeben. Anschließend kamen eine große Flasche Ketchup, 250 ml Ahornsirup und 250 ml Apfelessig hinzu. Im Weiteren habe ich 3 EL braunen Zucker, 3 EL granulierten Knoblauch, 3 EL Zwiebelpulver, 3 EL Paprikapulver, 2 EL Salz und 1 EL Pfeffer hinzu gegeben. Wem das bekannt vorkommt, das ist das Rezept der Basic BBQ Soße vom Texaner (LINK). Für etwas mehr Flüssigkeit kam noch eine Packung pürierte Tomaten hinzu.

Anschließend kam auch hier der Deckel drauf und die beiden DO durften gute 3 Stunden vor sich hin köcheln. Mittlere Hitze ist dabei völlig ausreichend. Die BBQ Variante habe ich nach dem Pullen noch mit einer Tube Tomatenmark angedickt. Bei der Sahne Variante war ein Andicken nicht notwendig.

Die Wraps konnte sich dann jeder wahlweise noch mit Eisbergsalat, Tomate, Käse und oder Jalapenos füllen. Optimaler Weise wickelt man die Wraps nach dem Füllen in Alu-Folie und legt sich nochmal für 10-15 Minuten in den BO oder Grill. Ich denke das Ganze ist ganz gut angekommen, zumindest gab es nur Lob.

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Club Sandwich

07/12/2014 at 18:52

Heute gabs bei uns mal eine Variation des „weltberühmten“ Club Sandwiches. Die Zubereitung ist eigentlich ziemlich simpel.

Wir brauchen: 3 Scheiben Vollkorntoast, Majo, Dijon Senf, Eisbergsalat, Tomaten, Parmesan, Hähnchenbrust, Bacon und Eier.

Aus der Majo und dem Senf bereiten wir im Verhältnis 3:1 die Sandwichsauce zu. In diese wird der klein geschnittene Eisbergsalat eingerührt. Die Hähnchenbrüste habe ich einfach mit S+P, Knoblauch, Zwiebel und Paprika gewürzt. Nach dem direkten angrillen wurden sie indirekt gar gezogen. In der Zwischenzeit kamen ein paar Scheiben Bacon auf den Grill und auf der Griddleplatte wurden zwei Spiegeleier zubereitet. Dann noch das Toast anknuspern und schon ging es ans zusammenbauen.

Auf die erste Scheibe Toast kommt der Salat, dann zwei Scheiben Tomaten und die in Scheiben geschnittene Hähnchenbrust mitetwas geriebenen Parmesan. Darauf dann die zweite Scheibe Toast und wieder Salat. Dann der Bacon, das Spiegelei und am Ende wieder eine Scheibe Toast.

Fazit: Ein tolles Sandwich, das richtig satt macht.

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Chicken Slider

28/09/2014 at 18:31

Der Kleine Bruder des Burgers, ist der Slider. Im Prinzip ist die Zubereitung und der Aufbau gleich, nur dass alles eine Nummer kleiner ist.

Die Buns habe ich wieder nach dem letzten Rezept gemacht, nur dass ich pro Bun 45g Teig verwendet habe. Von dem Rezept bin ich übrigens total begeistert. Die Buns waren wieder sensationell. Als Fleischeinlage wurden Hähnchenbrustfilets verwendet. Die habe ich plattiert und dann in die passende Slidergröße portioniert. Anschließend wurden sie mit S+P gewürzt und dann in Mehl, Ei und Semmelbröseln paniert. Zubereitet habe ich sie auf der Griddleplatte. Gar gezogen wurden sie indirekt, mit einer kleinen Scheibe Büffelmozzarella. Die Buns wurden dann in dem Restöl etwas angerostet.

Zusammengebaut wurde das ganze dann mit etwas Majo, bzw. Süß-Saurer-Soße, Eisbergsalat und Zwiebeln.

Fazit: Leckere Sache. Die wird es in verschiedenen Variationen bestimmt wieder geben.

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Chicken Bombs

13/08/2014 at 22:00

So ein 24-Stunden-Grillen ist ja ne feine Sache, aber spätestens am nächsten Tag hat man schon wieder Lust auf was Gegrilltes.

Im Internet bin ich auf die „Chicken Bombs“ gestoßen (z.B. hier). Also schnell ein paar Hähnchenbrüste besorgt und los gings. Jalas wurden im heimischen Garten geerntet und dann mit einer Mischung aus Frischkäse und geriebenen Cheddar gefüllt. Die Brüste habe ich nur mit Salz und Pfeffer gewürzt, nachdem ich sie etwas aufgeschnitten und in einem Gefrierbeutel plattiert hatte. Dann wurde die Jala eingerollt und das ganze mit Bacon umwickelt. Bei indirekter Hitze wurde das Hähnchen dann auf die gewünschte KT gezogen. Wobei sie kurz vor dem Ende mit Jalapeno-Ketchup bestrichen wurden. Ich fand, dass die süße und frische des Ketchups gut zu den Hähnchen passt.

Fazit: Ich fand die Bomben lecker. Ein gute Alternative zu den üblichen Hackfleischbomben. Was die Schärfe angeht, kann man bei den Jalas Glück, oder Pech haben! 😉

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