Quesadillas!

17/09/2016 at 20:00

Super geeignet als Appetizer oder leichter Hauptgang. Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man benötigt Tortillas, Käse und eine Füllung nach Wahl.
Ich hatte noch etwas Pulled Chicken übrig, dass ich mit Frühlingszwiebeln und Paprika in der Pfanne erwärmt habe (nach Bedarf nachwürzen). Dann einen Tortilla mit Creme Fraiche bestreichen, Füllung drauf und Käse drüber. Oben drauf kommt ein weiterer Tortilla. Dann bei mittlerer direkter Hitze von beiden Seiten so lange grillen, bis die Tortillas knursprig sind. Vorsicht beim Wenden. Etwas einfacher geht das Wenden, wenn man nur einen Tortilla halbseitig belegt und dann zusammenklappt.
Dazu passt sehr gut eine frische Quacamole!

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Silvester-Paella

07/01/2016 at 11:32

Zutaten:
1 kg Paellareis
2 Beutel Paellagewürz
ca. 2 Liter (Hühner-)Brühe
200 g Chorizo
2 rote Spitzpaprika
2-3 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
Erbsen TK
2 Tüten Meeresfrüchte (TK)
Garnelen (TK)
8-10 Hähnchenunterschenkel

Die Hähnchenteile werden mit einfach mit Paprika, S+P gewürzt und dann auf dem Grill (so gut wie) gar gegrillt. Sie sollten quasi fertig sein, da sie später nur noch zum „ziehen“ zur Paella kommen. Bis das soweit ist, sollten Sie warm gehalten werden.

Dann werden die klein geschnittenen Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und die in Scheiben geschnittene Chorizo in der heißen Pfanne mit etwas Öl angebraten. Den Grill habe ich mit einem halben AZK Brekkis auf Temperatur gebracht, die Pfanne kommt einfach auf die Roste.

Ist das Anbraten erledigt, kommen die Meeresfrüchte und Erbsen hinzu. Und dann auch schon der Reis. Das ganze wird dann mit heißer Brühe aufgegossen, in der das Paellagewürz aufgelöst wurde. Ich empfehle mindestens soviel Flüssigkeit, dass der Reis fast bedeckt ist. Zwar soll man die Paella dann eigentlich nicht mehr anfassen und nur noch ziehen lassen, ich kontrolliere aber zwischendurch trotzdem, ob noch Flüssigkeit in der Pfanne und ob der Reis durch ist. Ist beides nicht der Fall, kommt so lange Brühe hinzu, bis der Reis vollständig gar ist. Ist das soweit, kommen die Hähnchenschenkel und Garnelen dazu. Sobald die Garnelen gar sind, kann serviert werden. Da in der letzten Garphase nicht mehr gerührt wird, sollte der Reis sich ein wenig am Pfannenboden ansetzen, was besonders lecker schmeckt.

Abschließend wird die Paella noch mit den Zitronenscheiben garniert und dann kann serviert werden.

PS: Wer eine Paella ohne Meeresfrüchte möchte, lässt sie einfach weg!

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Chickenburger

25/10/2015 at 20:00

Für den Chickenburger habe ich Hähnchenbrust in Würfel geschnitten und anschließend durch den Fleischwolf mit der groben Scheibe gegeben. Damit das Fleisch eine gewisse Bindung erhält, kamen noch ein Ei und ein paar Semmelbrösel dazu. Die Semmelbrösel sollte man nach Gefühl hinzugeben. Wichtig ist, dass das die Fleischmasse nicht zu feucht und nicht zu trocken wird. Die Fleischmasse wird kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt. Beim Durchmengen sollte man vorsichtig sein, damit die Struktur des Fleisches nicht komplett zerstört wird. Nach dem Formen der Patties (was eine ziemlich klebrige Angelegenheit ist) sollten diese im Kühlschrank nochmal richtig durchkühlen oder im Gefrierschrank etwas anfrieren.

Gegrillt wurde dieses mal auf dem kleinen Q. Auf der emailierten Gussroste kleben die gut geölten Patties quasi nicht an und lassen sich sehr gut wenden. Für Hähnchenfleisch üblich, habe ich die Patties durchgegrillt, aber kurz vor Ende noch mit einer Scheibe Käse bedeckt.

Gebaut wurde der Chickenburger mit etwas Eisbergsalat, Majo und frischen Zwiebeln.

Fazit: Super Sache! Die Patties haben gut die Form gehalten und waren auch überhaupt nicht trocken. Auf jeden Fall sollte das Fleisch gut gewürzt werden. Nächstes mal bekommt der Burger einen asiatischen Touch!

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Flat Chicken

01/09/2015 at 19:26

Die Tage gabs mal eine neue Variante, wie man ein Hähnchen zubereiten kann. Wie der Name schon sagt, ist das Hähnchen flach. Dafür muss man vor dem Grillen einen Großteil der Knochen entfernen. Man beginnt mit dem Rückgrat, dass man dem Verlauf nach links und rechts mit einem Messer oder einer Geflügelschere von den Rippen trennt. Dafür muss man evtl. ein bißchen Kraft aufbringen. Ist das Rückgrat raus, kann man die Rippen relativ leicht entfernen. Am besten drunter packen und rausziehen, evtl. mit ein paar wenigen Schnitten nachhelfen. Nicht vergessen darf man das Brustbein. Das rauszubekommen ist etwas fummelig, aber mit einem scharfen und spitzen Messer geht das auch. Ich habe dann auch noch aus dem Rückstück der Keulen die Knochen entfernt. Das kennt man ja von den Muffin-Pan-Chicken.

Nachdem ich das Hähnchen dann nochmal abgespült und getrocknet habe, wurde es ordentlich mit Rub gepudert. Welchen man da nimmt, kann jeder nach eigenem Geschmack entscheiden.

Gegrillt habe ich die Hähnchen bei ca. 180°C indirekt. Zwischendurch habe ich die Hähnchen mal um 180° gedreht und die Haut mit flüssiger Butter bestrichen.

Lecker wars. Das Hähnchen war kross und ohne die Knochen macht das Essen gleich nochmal soviel Spaß. Dazu gabs einfach ein bißchen Gurkensalat.

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Shredded Chicken Wraps

19/04/2015 at 18:00

Shredded Chicken ist quasi die Geflügelvariante des Pulled Pork. Hähnchenbrust wird über einen längeren Zeitraum in Flüssigkeit gegart und vor dem Verzehr gepulled. Das zarte Hähnchenfleisch nimmt dabei die Flüssigkeit auf und wird schön saftig. Zumindest in der Theorie.

Anlässlich einer kleinen Feier sollte es bei uns eben solche Wraps geben. Überlegt hatte ich mir dafür zwei Varianten. Zuerst habe ich etwas über 4 kg Hähnchenbrustfilets im DO angebraten. Anschließend durften die Brüste sich erstmal erholen. Für Variante 1 habe ich 2 rote Paprika, 500 Gramm Champignons und ein paar Knoblauchzehen im Camp Chef 12 angebraten bis alles schön weich war. Danach wurde das Gemüse mit zwei Bechern Sahne und zwei Bechern saurer Sahne aufgefüllt. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Pfeffern. Zum Schluss wurde die Hälfte der Filets im DO versenkt.

Für Variante 2 habe ich im Petromax FT6 zunächst zwei grüne Paprika angebraten und dann ein paar Knoblauchzehen hinzu gegeben. Anschließend kamen eine große Flasche Ketchup, 250 ml Ahornsirup und 250 ml Apfelessig hinzu. Im Weiteren habe ich 3 EL braunen Zucker, 3 EL granulierten Knoblauch, 3 EL Zwiebelpulver, 3 EL Paprikapulver, 2 EL Salz und 1 EL Pfeffer hinzu gegeben. Wem das bekannt vorkommt, das ist das Rezept der Basic BBQ Soße vom Texaner (LINK). Für etwas mehr Flüssigkeit kam noch eine Packung pürierte Tomaten hinzu.

Anschließend kam auch hier der Deckel drauf und die beiden DO durften gute 3 Stunden vor sich hin köcheln. Mittlere Hitze ist dabei völlig ausreichend. Die BBQ Variante habe ich nach dem Pullen noch mit einer Tube Tomatenmark angedickt. Bei der Sahne Variante war ein Andicken nicht notwendig.

Die Wraps konnte sich dann jeder wahlweise noch mit Eisbergsalat, Tomate, Käse und oder Jalapenos füllen. Optimaler Weise wickelt man die Wraps nach dem Füllen in Alu-Folie und legt sich nochmal für 10-15 Minuten in den BO oder Grill. Ich denke das Ganze ist ganz gut angekommen, zumindest gab es nur Lob.

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