Chickenburger

25/10/2015 at 20:00

Für den Chickenburger habe ich Hähnchenbrust in Würfel geschnitten und anschließend durch den Fleischwolf mit der groben Scheibe gegeben. Damit das Fleisch eine gewisse Bindung erhält, kamen noch ein Ei und ein paar Semmelbrösel dazu. Die Semmelbrösel sollte man nach Gefühl hinzugeben. Wichtig ist, dass das die Fleischmasse nicht zu feucht und nicht zu trocken wird. Die Fleischmasse wird kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt. Beim Durchmengen sollte man vorsichtig sein, damit die Struktur des Fleisches nicht komplett zerstört wird. Nach dem Formen der Patties (was eine ziemlich klebrige Angelegenheit ist) sollten diese im Kühlschrank nochmal richtig durchkühlen oder im Gefrierschrank etwas anfrieren.

Gegrillt wurde dieses mal auf dem kleinen Q. Auf der emailierten Gussroste kleben die gut geölten Patties quasi nicht an und lassen sich sehr gut wenden. Für Hähnchenfleisch üblich, habe ich die Patties durchgegrillt, aber kurz vor Ende noch mit einer Scheibe Käse bedeckt.

Gebaut wurde der Chickenburger mit etwas Eisbergsalat, Majo und frischen Zwiebeln.

Fazit: Super Sache! Die Patties haben gut die Form gehalten und waren auch überhaupt nicht trocken. Auf jeden Fall sollte das Fleisch gut gewürzt werden. Nächstes mal bekommt der Burger einen asiatischen Touch!

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Neues Buns-Rezept ausprobiert

14/09/2014 at 22:00

Da ich bereits am Mittwoch ein PP vorbereitet hatte, musste es grilltechnisch und zeitlich noch irgendwie ins Wochende gequetscht werden. Da wir quasi nur unterwegs waren, war ich gezwungen dafür die Nacht von Samstag auf Sonntag zu opfern… ja okay, ich bin einmal um halb drei aufgestanden. Die Bilder vom PP erspare ich euch, da es zwar gut geschmeckt hat, aber nicht so gut war, wie ich es erhofft hatte.

Dafür habe ich am Sonntag mal ein neues Buns-Rezept ausprobiert. Schon vor einiger Zeit bin ich bei Youtube auf dieses Video gestoßen LINK.

Als Zutaten habe ich verwendet: 400g Mehl, 2 Päckchen Trockenhefe, 2 EL Zucker, 2 TL Salz, 2 Eier, 180 ml warmes Wasser, 2 EL Olivenöl. Bei der Zubereitung bin ich allerdings etwas vom Video abgewichen. Zunächst habe ich das Mehl und Salz vermischt. Alle anderen Zutaten kamen in eine Schüssel und wurden gut durchgerührt und dann durfte die Hefe ein wenig in Schwung kommen. Nach ca. 15 Minuten kam dann die Flüssigkeit zum Mehl und das ganze wurde zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Wichtig ist es, so wenig Mehl wie möglich zu nehmen. Ich knete mit der Hand und füge immer nur soviel Mehl hinzu, dass der Teig nicht komplett an den Fingern klebt. Wenn der Teig die gewünschte Konsistenz hat, darf er für ca. 45 Minuten abgedeckt ruhen und sich ungefähr verdoppeln.

Anschließend portioniere ich den Teig zu 80 g Bällchen, die dann geschliffen werden. Das funktioniert am besten auf der ungemehlten Arbeitsfläche. Dann kommen die Teiglinge aufs Blech, Backpapier nicht vergessen, und werden etwas platt gedrückt. Nun dürfen sie nochmal ca. 45 Minuten gehen. Vor dem Backen streichen ich sie ganz vorsichtig, nur keinen Druck ausüben, mit einem verquirlten Ei ein und streue ein paar Sesamkörner drüber. Das Ei verleiht den Buns einen tollen Glanz und der Sesam bleibt auf dem Brötchen. Nachdem die Buns ca. 15 Minuten bei 180°C fertig gebacken sind, decke ich sie mit einem feuchten Tuch ab. Wenn sie dann komplett ausgekühlt sind, sollten sie super fluffig sein. Ungefähr so…

PS: Schmecken tun sie auch super!

Und hier noch ein Bild mit PP…

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Burger – Juicy Lucy

06/09/2014 at 22:00

Burger gehen ja bekanntlich immer und das feine an den leckeren Geräten ist, dass es so unendlich viele Möglichkeiten gibt sie zu variieren. Eine extrem saftigte und leckere Variante ist die Juicy Lucy. Hierbei wird der Käse nicht auf dem Patty gegrillt, sondern in ihm drin. Dafür habe ich zunächst gut 70g Rinderhack in der Burgerpresse plattiert und dann eine Scheibe Bavaria Blue darauf platziert. Natürlich kann man auch jeden anderen Käse nehmen. Anschließend habe ich weitere 70g Hack in die Presse getan und das ganze zu einem schönen Patty verarbeitet. Wichtig ist, dass die Ränder möglichst dicht sind, damit der Käse nicht schon beim grillen raus läuft.

Ansonsten habe ich den Burger klassisch aufgebaut. Bun, Majo, Salat, Bacon, Tomate und Zwiebeln. Dazu gabs ein leckeres Störtebecker Bernstein Weizen.

Fazit: Der Burger war super saftig und lecker, aber Achtung beim Reinbeißen: HEISSER KÄSE. Der Bavaria Blue war schön würzig und dominierte den Geschmack des Burgers, ohne aufdringlich zu sein.

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Pulled Pork

02/08/2014 at 22:00

Für meine diesjährige Geburtstagsfeier hatte ich mir überlegt, dass es Pulled Pork geben soll. Eine gute Sache an sich. Man legt genug Fleisch auf den Grill und wenn die Gäste kommen, ist es fertig. Oder sollte fertig sein. Denn wie ist es bei Pulled Pork nunmal? Das Fleisch bestimmt, wann es fertig ist. Aber nach der Reihe. Freitag mittag wanderten 3 schöne Stücke Schweinenacken, á 2 kg, mit Memphis Dust gewürzt, in den Kühlschrank. Da abzusehen war, dass ich abends etwas später nach Hause kommen würde, wollte ich dann den Grill anschmeißen. Gesagt getan, um 2 Uhr des Nachts war ich wieder zu Hause, also direkt ab auf die Terrasse und angeheizt. Nach ca. 1 Stunde hatte ich den Grill soweit eingeregelt, dass das Fleisch auf die Roste konnte. Zum Setup noch, es  kam der Smokenator zum Einsatz, allerdings ohne die kleine Wasserschale. Ich habe auf den Smokenator eine größere Edelstahlschale positioniert, damit ich nicht so oft Wasser nachfüllen muss. Den Kohlenrost habe ich außerhalb des Smokenators mit Alufolie ausgelegt und unter dem Fleisch ebenfalls noch eine Edelstahlschale mit Wasser gestellt.

Um 6 Uhr morgens erfolgte die erste Kontrolle. Wasser war gerade noch etwas drin und die Temperatur war passend bei ca. 120°C. Also schnell Wasser nachgefüllt und wieder ins Bett.

Da lange schlafen bei uns nicht drin ist, konnte ich den Grill dann ab 8 Uhr im Auge behalten. Die Temperatur lief konstant bei ca. 120°C und um 16 Uhr hatte das Fleisch eine KT von 75°C. Da ahnte ich schon, dass es mit 19 Uhr essen knapp werden könnte, da die Platheauphase kein Ende nehmen wollte und die KT auch noch sank. Nachdem ich dann auch noch Kohlen nachlegen musste war die KT auf 69°C abgesackt. Da vom Projektplan Low&Slow aber nicht abgewichen werden sollte, wurde mit konstanter Temperatur weitergefahren.

In der Zwischenzeit hatte ich dann auch meinen Cole Slaw fertig, BBQ Sauce gekocht und 32 Buns gebacken. Um 19 Uhr trudelten dann die Gäste so langsam ein und das Fleisch wollte einfach nicht die 84°C KT überschreiten. Um 20 Uhr musste ich dann den ersten Nacken bei 88°C vom Grill nehmen, ansonsten hätte es wahrscheinlich die ersten Hungertoten gegeben. Obwohl das Fleisch nicht bei den anvisierten 92°C war und keine Ruhephase hatte, war es doch schon erstaunlich gut. Das galt auch für Nacken 2+3, die kurz danach zerrupft wurde. Auf dem Bild ist schön zu erkennen, wie das Stück auseinander gebrochen ist.

So war das Pulled Pork doch noch ein Erfolg. Aber was lernen wir daraus? Nächstes mal wird am Abend vorher um 22 Uhr angeheizt. Zumindest wenn der Grill wirklich voll ist.

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Bacon-Cheese-Burger

11/05/2014 at 22:00

So ein Grill-Wochenende sollte angemessen abgeschlossen werden. Freitag gabs Currywurst, Samstag Grill-Schinken und am Sonntag zum Abschluss dann Burger.

Die Buns waren wie immer selbst gebacken, dieses mal aber mit etwas Ei bestrichen. Nächstes Mal werde ich sie allerdings erst nach der Hälfte der Backzeit mit dem Ei bestreichen, damit sie nicht so dunkel werden.  Die Pattys waren aus 125 Gramm Rindfleisch und waren mit S+P und etwas Worcestersauce gewürzt. Dazu kamen noch BBQ Soße (Bacon Geschmack von Bulls Eye), Bacon (indirekt knusprig gegrillt), etwas Salat, Tomate und Zwiebeln. Die Pattys wurden direkt angegrillt und dann indirekt mit einer Scheibe Käse gar gezogen.

Fazit: Burger gehen immer!

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