Grillschinken (-brötchen)

17/01/2015 at 19:40

Man kennt das ja. Man ist auf Kirmes, Weihnachtsmarkt, Jahrmarkt oder ähnlichem unterwegs und nach ein paar Kalt- oder Heißgetränken kommt der Hunger. Was dann immer geht, ist ein Grillschinkenbrötchen. Dummerweise ist aber ja nicht ständig Kirmes oder ähnliches. Aber zum Glück, ist so ein Grillschinkenbrötchen auch einfach zu Hause gemacht.

Besorgt habe ich dafür 2,5 kg Krustenbraten. Da dieser unbehandelt war, habe ich ihn mit einer ca. 5%igen Pökellake gespritzt. Für diese wiederum habe ich 50g Pökelsalz in einem Liter Wasser aufgekocht und dann abkühlen lassen. Wer kein Pökelsalz verwenden möchte kann auch einfach normales Salz verwenden. Schmeckt genauso gut, ist vielleicht auch gesünder, aber das Fleisch sieht nicht so lecker aus, da es dann grau und nicht rötlich wird. Anschließend habe ich den Krusti eingeschweißt und für fünf Tage in den Kühlschrank gepackt.

Der Krautsalat wurde am Tag vorher vorbereitet. Dafür wurden erstmal ein Weißkohl fein gehobelt und zwei Zwiebeln klein geschnitten. Anschließend werden 1 kl. Tasse Mineralwasser, 1 kl. Tasse Öl, 1 kl. Tasse Apfelessig, 1 kl. Tasse Zucker, 2 TL Salz und 1 TL Pfeffer miteinander vermischt und an das Kraut gegeben. So darf das ganze erstmal 24 Stunden durchziehen. Vor dem Verzehr nochmal abschmecken.

Die Soße habe ich aus Ketchup und Majo, zu gleichen Teilen, etwas Senf und einen Schlaps O-Saft zusammengerührt. Die Majo könnte man auch durch Remoulade ersetzen.

Den Grillschinken habe ich auf dem Spieß indirekt gegrillt. Unten im Grill wird eine Schale mit Wasser platziert, die bei ca. 65°C Kerntemperatur entfernt wird. Dann sollte die Temperatur auch nochmal hochgefahren werden, damit die Schwarte schön ploppt.

Bei 72°C KT kann der Schinken runter und serviert werden. Lecker im Brötchen mit etwas Kraut und Soße.

Fazit: Da kann kein Kirmesbrötchen mithalten!

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