Grünkohl aus dem Dopf

15/02/2015 at 18:00

Was mache ich bloß, wenn mein kleiner Bruder seinen Dutch Oven wieder haben möchte? Wahrscheinlich werde ich mir selber einen kaufen müssen! 😉

Heute gab es auf jeden Fall Grünkohl. Dafür habe ich im heißen DO zwei gehackte Zwiebeln und 250 g Baconstreifen angebraten, bzw. gedünstet. Anschließend kamen 1,5 kg Oldenburger Grünkohl (TK und grob gehackt) dazu. Damit es ordentlich köcheln konnte, kamen noch ca. 500 ml Brühe dazu. Nun noch eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer dazu und die Fleischeinlage oben drauf. Es gab 4x Pinkel, 2x geräucherte Kohlwurst, 1x frische Kohlwurst und zwei Scheiben Speck.

Nach 45 Minuten kamen dann noch die geschälten Kartoffeln dazu. Und nach weiteren 45 Minuten wurde serviert. Die Haferflocken brauchte ich nicht, da so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Dopf war.

Fazit: Grünkohl ist ein Klassiker und im DO kinderleicht zu machen. Wichtig ist, dass es zum Essen ordentlich Senf und nach dem Essen einen, oder zwei ordentliche Obstler gibt!

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Sauerkraut und Eisbein aus dem Dutch Oven

08/02/2015 at 15:06

Winterzeit ist Dutch Oven Zeit. Und im Sommer bei 35°C hat man sicherlich keine Lust auf ein fettes Eisbein.

Zunächst habe ich im DO eine gehackte Zwiebel und ein bißchen Bacon in Streifen angebraten. Anschließend kam das Sauerkraut dazu. Gegen die Säure habe ich einen Schluck Ananassaft hinzugegeben und das ganze dann mit einem Glas Gemüse-Fond aufgegossen. Für den Geschmack kamen noch 2-3 Lorbeerblätter dazu. Auf dem Sauerkraut durfte dann das Schinkeneisbein platz nehmen, welches vorher mit S+P gewürzt wurde. Je nach Größe des Eisbeins sollte man mindestens 2-2,5 Stunden Garzeit einplanen.

Nach der Hälfte der Zeit habe ich das Eisbein einmal gewendet und noch etwas Flüssigkeit hinzugegeben. Eine halbe Stunde vor Ende kamen dann noch ein paar Scheiben Kasseler-Lachs dazu. Serviert wurde das ganze dann mit leckerem Kartoffelbrei.

Fazit: Super Lecker. Die ganz Harten essen ja auch das schwabbelige Fett mit, zu denen gehöre ich allerdings nicht. Das Sauerkraut war ebenfalls köstlich, allerdings ist der Verdauungsobstler nach dem Essen Pflicht!

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Wurstebrei

06/02/2015 at 14:20

Wurstebrei oder Stopsel oder wie es regional auch immer genannt wird, ist nicht so jedermanns Sache. Dabei ist es eine wirklich leckere Sache. Zur kalten Jahreszeit bekommt man eigentlich bei fast jedem Schlachter Wurstebrei. Wer möchte, kann sich ja mal den Wikipedia-Artikel dazu durchlesen KLICH MICH.

Ich habe mir fürs Mittagessen auf jeden Fall eine schöne Portion geholt. Da es „draußen“ zubereitet immer besser schmeckt, habe ich ein paar Briketts durchglühen lassen und den Wurstbrei dann direkt in der Pfanne auf dem AZK zurbereitet. Dafür wird er einfach so lange erwärmt, bis er komplett nicht mehr fest ist. Dazu noch zwei Scheiben angeröstetes Brot und fertig. Gurken hatten wir leider nicht im Haus

Fazit: Einfach lecker und perfekt für diese Jahreszeit!

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