Bacon Jam/Marmelade

13/11/2014 at 22:00

Eine Marmelade aus Bacon hört sich vielleicht erstmal komisch an, ist aber eine ganz lecker Sache.

Rezepte hierfür finden sich im Internet oder speziell auch auf Youtube. Ich habe das Rezept aus dem Buch “50 Shades of Bacon” ausprobiert.

Hierfür benötigt man:
750g Bacon
7 Rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Cup brauner Zucker
1/2 Cup Balsamico Essig
1/2 Cup Ahornsirup
1 TL und geräuchertes Paprikapulver

Zunächst wird der Bacon in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten und dann in einer Pfanne langsam ausgelassen. Der Bacon ist fertig, wenn er schön kross ist und sich in der Pfanne Schaum bildet. Das Fett und der Bacon werden durch ein Sieb in ein Hitzefestes Gefäß getrennt. Anschließend kommen zwei EL des Baconfetts wieder in die Pfanne, in der nun die Zwiebeln und der Knoblauch glasig gedünstet werden. Ist das geschehen, kommen der Essig, Ahornsirup, braune Zucker und das Paprikapulver hinzu. Der Inhalt wird kurz aufgekocht und der Bacon wird wieder hinzugegeben. Jetzt darf das ganze bei niedriger Hitze schön langsam einkochen.
Zum Schluss wird es im Mixer zu einer breiigen Substanz verarbeitet und in Einmachgläser gefüllt.

Die Bacon Jam riecht fantastisch und der erste Löffel schmeckte gleich nach mehr. Am Samstag gibts Burger. Dann kommt die Marmelade auf jeden Fall zum Einsatz.

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Gyros in Metaxasoße überbacken

08/11/2014 at 22:00

Eins meiner Lieblingsgerichte beim Griechen ist Gyros in Metaxasoße überbacken. Also eigentlich keine Frage, dass ich das auch mal auf dem heimischen Grill ausprobieren musste.

Dafür habe ich ein Stück Schweinenacken in dünne Scheiben aufgeschnitten und dann mit einer Mischung aus 4 EL Zwiebeln, 4 EL Oregano, 4 EL Thymian, 2 EL Knoblauch, 1 TL Kumin, 2 EL Salz und 1 EL Pfeffer ordentlich gewürzt. Das Fleisch durfte dann im Kühlschrank 24 Stunden ziehen.

Am folgenden Tag habe ich dann 250 g Champignons und 2 rote Paprika klein geschnitten und in der Pfanne angedünstet. Das ganze wurde dann mit einer Packung passierter Tomaten und einem Becher Schmand aufgegossen und dann mit einem ordentlich Schluck Metaxa aufgekocht. Die Soße kann einiges an Metaxa vertragen, ich habe ca. 8 cl verwendet. Abgeschmeckt habe ich mit S+P. Anschließend habe ich das Fleisch direkt angegrillt, nicht durchgegrillt, und in Streifen geschnitten. Diese kamen dann in einer Auflaufform und wurden mit der Metaxasoße übergossen und anschließend mit geriebenen Käse bedeckt.

Das ganze durfte dann ca. 30 Minuten indirekt im Grill überbacken. Dazu gab es einfach etwas Fladenbrot und Tsatsiki.

Fazit: Auch wenn man den original Geschmack vom Griechen einfach nicht hin bekommt, war diese Version doch äußerst lecker. Gegen die Pansenlähmung hilft hinterher auf jeden Fall ein guter Ouzo, oder zwei! 😉

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Rinderrouladen aus dem DO

02/11/2014 at 15:00

So langsam wird es herbstlich, auch wenn die Temperaturen eher spätsommerlich sind. Trotzdem beginnt jetzt so langsam auch die DO-Zeit.

Für Sonntag standen Rouladen auf dem Programm. Als Beilage sollte es selbstgemachte Semmelknödel und Rotkohl (fertig aus dem Glas) geben.

Die Rouladen habe ich klassisch mit S+P gewürzt und dann mit Senf bestrichen. Darauf kamen dann zwei Scheiben Bacon ein paar Zwiebelringe und eine kleine Gurke. Zum Schluss wurde das ganze aufgerollt und mit einer Nadel fixiert. Anschließend wollte ich die Rouladen im DO anbraten. Allerdings war ich mal wieder etwas zu voreilig. Der Dopf war zwar heiß, aber noch nicht heiß genug. Nachdem die 9 Rouladen im heißen Öl waren, hatte sich der DO soweit abgekühlt, dass von Anbraten nicht mehr die Rede gewesen sein konnte.  Naja, nächstes Mal bin ich schlauer. Auf jeden Fall wurde das Ganze dann mit 0,8 Liter Fond aufgegossen und durfte dann zwei Stunden köcheln. Die 12 DO habe ich mit 24 Briketts bestückt, 12 oben, 12 unten. Am Ende war etwa die Hälfte der Flüssigkeit verkocht und die Rouladen waren schön zart. Wer will kann dann die Rouladen aus dem Dopf nehmen und die Soße noch etwas andicken.

Für die Semmelknödel habe ich bereits am Freitag 5 Brötchen besorgt. Die wurden jetzt klein geschnitten und dann mit 250 ml Milch, 2 Eiern, S+P und Muskatnuss zu einer klebrigen Masse verarbeitet. Zwischendurch habe ich noch eine kleine Zwiebel in Butter angedünstet und etwas abkühlen lassen. Abschließend wurde die Zwiebel mit einer Handvoll gehackter Petersilie noch unter die Masse gehoben. Mit nassen Händen kann man dann aus der Masse ungefähr acht Knödel formen, welche dann ca. 25 Minuten im Dampfgarer bei 100°C ziehen durften.

Fazit: Rouladen mit Semmelknödeln und Rotkohl (auch wenn nicht selber gemacht) sind mal ein würdiges Mittagessen am Sonntag. Diese Kombination wird es bestimmt im Winter nochmal geben.

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