Chili Cheese Fries

30/11/2014 at 20:56

Resteverwertung des Chili-Cheese-WE. Da noch etwas Chili con Carne übrig war und auch noch ein paar Scheiben Schmelzkäse sollte es heute Chili-Cheese-Fries geben. Für die Cheese-Sauce habe ich den Rest von gestern mit 5 weiteren Scheiben Schmelzkäse in der Mikrowelle verflüssigt und wieder mit gehackten Jalapenos verrührt. Damit das Ganze etwa cremiger wurde habe ich noch einen Schlaps Milch dran getan. Zwischenzeitlich kamen ein paar Fritten in die Friteuse und das Chili wurde auf dem Herd erhitzt.
Am Ende geht es dann schnell. Die Pommes würzen und auf einen Teller geben, Chili drüber, Cheese-Sauce drüber und genießen!

Fazit: Der Hammer!

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Chili Cheese Balls

30/11/2014 at 20:50

Chili-Cheese-Balls
Inspiriert von einem Beitrag auf der Internetseite von www.bbqpit.de und passend zu meinem Chili-Cheese-WE gab es heute Chili-Cheese-Balls. Dafür habe ich 500g gemischtes Hackfleisch mit einer Mischung aus 1 TL Meersalz, 1 TL Paprike, 1 EL Röstzwiebeln (gem.), 1/2 TL Zwiebeln, 1 TL Senfmehl, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL brauner Zucker und 1/2 TL Knoblauch  gewürzt, verknetet und dann im Kühlschrank etwas ruhen lassen. In der zwischenzeit habe ich 10 Scheiben Schmelzkäse (Chester) im Dampfbad verflüssigt und dann ca. ein halbes Glas klein geschnittene Jalapenos dazugegeben. Die Käsemasse kam dann in ein Schüssel (mit Folie ausgelegt) und dann zum Abkühlen und wieder Verfestigen in den Kühlschrank. Nachdem der Käse wieder fest war habe ich ihn in kleine Würfel geschnitten. Das Hackfleisch wurde nach Gefühl passend portioniert und dann zu Bällchen geformt in deren Mitte ein Käsewürfel kam.
Die Chili-Cheese-Balls wurden dann im Kugelgrill bei indirekter Hitze (ca. 160°C) in etwas Mesquite-Rauch ca. 35 Minuten gegart.

Fazit: Da war ordentlich Feuer drin. Werde demnächst mal eine allgemeinverträgliche Version ohne Chilis probieren.

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Chili con Carne

29/11/2014 at 22:00

Irgendwie überkam mich im Lauf der Woche die Lust auf Chili. Also wurde das Internet zu Rate gezogen, was denn alles zu einem guten Chili gehört. Rezepte gibt es ohne Ende und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Am Ende habe ich mich für das Rezept von Jamie Oliver entschieden. LINK

Verwendet habe ich folgende Zutaten:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
2 rote Paprikaschoten
Olivenöl
1 gehäufter TL gemahlene Chilischoten
1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel
1 gehäufter TL gemahlener Zimt
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Glas weiße Bohnen,
1 Dose (400g Füllmenge) Kidneybohnen, die Kidneybohnen abgetropft
2 Dosen (je 400 g Füllmenge) gehackte Tomaten
500g Rinderhackfleisch
1 kleiner Becher Joghurt (natur)
Zunächst wurden die Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Sellerie und Paprika fein gewürfelt. Das Gemüse wurde dann im gut vorgeheizten DO angebraten und mit Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Zimt, Salz und Pfeffer gewürzt. Das Gemüse wird so lange angebraten, bis es weich und etwas braun ist. Danach werden die Kidneybohnen, weißen Bohnen  und die Dosentomaten hinzugeben. Anschließend kommt das Hackfleisch dazu (ggf. mit dem Kochlöffel zerkleinern). Das ganze wird dann mit knapp 400 ml Wasser aufgegossen.  Jetzt noch mit Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und eine Stunde köcheln lassen.

Das Chili wird mit frischem Baguette und Joghurt serviert.

Fazit: Chili ist einfach super. Hier waren mir allerdings der Kreuzkümmel und der Zimt zu dominant. Die Hälfte jeweils reicht auch. Dafür hatten die Red Rocket vom letzten Jahr genau die richtige Schärfe.

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Blumenkohlbombe

22/11/2014 at 17:43

Letztens bin ich im Internet auf ein Video von BBQ aus Rheinhessen gestoßen , in dem eine Blumenkohlbombe präsentiert wurde. Mir war sofort klar, dass ich das unbedingt bei nächster Gelegenheit auch ausprobieren muss.

Heute war es dann soweit. Ein Blumenkohl wurde vorgegart. Dann wurde Hackfleisch mit einer einfachen BBQ Rub gewürzt, die ich noch im Schrank stehen hatte. In das Hackfleisch kam außerdem noch etwas Paniermehl und ein Ei. Anschließend wurde der komplette Blumenkohl mit dem Hackfleisch ummantelt. Kurz bevor der Mantel geschlossen wurde, wurde etwas Sauce Hollandaise über den Blumenkohl gegossen. Zum Schluss wurde die Hackfleischkugel mit Bacon eingewickelt.

Der Grill wurde für indirekte Hitze vorbereit und etwa eine Stunde bei 180°C gegart.

Serviert haben wir die Blumenkohlbombe mit etwas Brot.

Von dem Ergebnis waren alle restlos begeistert. Wir werden das sicher nicht das letzte Mal gemacht haben.

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A Burger Story – Der „perfekte“ Burger

15/11/2014 at 22:00

Burger gehen immer, dass weiß jeder. Aber was macht eigentlich einen guten, oder sogar perfekten Burger aus. Da Geschmäcker nun mal verschieden sind und Geschmack zudem subjektiv ist, werde ich den perfekten Burger aus meiner persönlichen Sicht beschreiben.

Ein Burger besteht grundsätzlich aus den Hauptkomponenten Bun (Brötchen) und Patty (Fleisch). Wobei der Patty grundsätzlich aus Rindfleisch gefertigt ist. Dazu kommen weiter Geschmacksträger wie Käse, Salat, Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Bacon, Soßen und und und. Wenn man so durch einschlägige Internetforen surft, entdeckt man die ausgefallensten Kreationen. Von Minimalvarianten bis zu Exemplaren von 20 cm Stärke.

Meiner Meinung nach darf ein Burger nur so dick sein, dass ich Ihn mit einem Biss von oben bis unten teilen kann. Das ist auch sinnvoll, man will ja auch alle Geschmäcker und deren Kombination auf der Zunge spüren. Daraus resultiert, dass ein Burger nicht überladen werden sollte. Als Faustformel beschränke ich mich beim Burger bauen deswegen auf:
– Bun
– Patty
– Käse
– Zwiebeln
– Salat
– Tomate und oder Gurke
– evtl. Bacon
– maximal 2 Soßen

Bun
Das Brötchen wird oftmals unterschätzt, obwohl ihm doch die wichtigste Aufgabe zu Teil kommt. Das Bun muss den Burger zusammen halten. Es darf nicht auseinander krümeln, nicht durchmatschen und soll dabei soft und locker sein. Das geht nicht? Doch es geht. Was nicht geht sind die fertigen Buns, die man eingeschweißt in zwei Größen kaufen kann. Die Teil sind schon zerbröselt, bevor man den ersten Bissen im Mund hat. Weiß bleibt also übrig? Selber backen. Im Internet gibt es dutzende Rezepte, die man nachmachen und ausprobieren kann. Mein Favorit ist dieses Rezept (LINK), welches ich auf Youtube gefunden habe. Ich halte mich zwar nicht an jede Feinheit, aber bisher sind die Buns immer top geworden. Meine Spezialtipps sind:
1. Der Teig: Der Teig sollte erst zu feucht sein. Durch ständiges Kneten (Mangels Küchenmaschine knete ich mit der Hand) und der vorsichtigen Zugabe von Mehl, nähert man sich der optimalen Konsistenz an. Diese ist schwer zu beschreiben. Aber mit ein bisschen Übung hat man es in den Fingern. Der Teig ist schön weich und noch leicht klebrig.
2. Das Schleifen: Man kann natürlich einfache Kugeln rollen, etwas flach drücken und dann Backen. Optimal ist das aber nicht. Durch das Schleifen entsteht auf dem Teigling eine Oberflächenspannung, wodurch er nicht nur in die Breite, sondern auch in die Höhe geht. Dadurch wird das Bun schön fluffig.
3. Der Weichmacher: Oft sieht man im Internet Burger, für die einfache Brötchen vom Bäcker verwendet werden. Für mich sind das keine Burger, sondern Frikadellen Brötchen. Das einzige was beim Burger Essen krachen darf, ist der knusprige Bacon aber nicht das Brötchen. Deswegen decke ich die Buns direkt nach dem Backen mit einem leicht feuchten Tuch ab. Darunter können sie in Ruhe abkühlen und werden wunderbar soft.

Patty
Ein Patty besteht aus Rinderhack und hat im Optimalfall einen Fettgehalt von 20%. Hat das Hackfleisch zu wenig Fett, wird der Burger trocken. Außerdem sollte man frisches Hackfleisch verwenden, denn am besten isst man einen Burger „medium rare“.
Über die Dicke eines Patties kann man streiten. Ich denke 120 bis maximal 160 Gramm sind ordentliche Portionen. Will man doppelte machen, sollte ein Patty nicht mehr als 80 Gramm haben, da ansonsten Maulsperrengefahr droht. Übrigens sollte ein Patty auch den richtigen Durchmesser haben. Das sind vorm Grillen ungefähr 2 cm mehr als das Bun. Bei mir haben die Buns ungefähr einen Durchmesser von 9-10 cm und die Patties von ca 11 cm.
Wie würze ich mein Hackfleisch? Einfach Antwort: mit Salz und Pfeffer und sonst nix. Wenn ich schon lese oder sehe, dass da mit Eiern und Paniermehl gearbeitet wird, dann ist man doch gleich wieder beim Frikadellen Brötchen.
Wer das Hackfleisch leicht mit den Händen knetet, benötigt keine zusätzlichen Klebemittel. Mir ist zumindest noch kein Patty auf dem Grill auseinander gefallen.

Käse
Käse ist Geschmackssache. Cheddar geht eigentlich immer. Je nach weiterem Belag kann man natürlich variieren.

Zwiebeln
Zwiebeln sind für mich ein Muss. Dabei ist es egal, ob sie roh oder in der Pfanne angebraten, karamellisiert (animal style) sind. Was nicht geht sind die fertig gerösteten Zwiebeln. Dann kann ich auch Hot Dogs bei Ikea essen (was ich auch bei jedem Besuch mache).

Salat
Das mag den einen oder anderen verwundern, aber Salat muss auf einen Burger. Nicht wegen dem guten Gefühl was Gesundes zu essen, nein, er verleiht jedem Burger eine gewisse Frische und Leichtigkeit. Ich favorisiere den klassischen Eisbergsalat. Er ist nicht so dominant im Geschmack, dafür immer knackig frisch zu bekommen.

Tomate oder Gurke
Ich bevorzuge die Tomate. Am besten eine schöne Scheibe von einer Fleischtomate. Natürlich dünn geschnitten (wegen der Maulsperrengefahr). Nächsten Jahr werde ich mir nur für Burger 2-3 Tomatenpflanzen in den Garten stellen.

Bacon
Alles schmeckt besser mit Bacon. Trotzdem muss ich ihn nicht immer auf einem Burger haben. Wenn dann sollte er leicht knusprig gegrillt sein, aber noch nicht furztrocken.

Soßen
Was die Soßen angeht ist fast alles erlaubt. Was ich allerding nie benutze ist Ketchup. Einfach Ketchup ist mir auf einem Burger einfach zu langweilig und zu dominant.
Meiner Meinung nach sollte man sich auf zwei Toppings beschränken. Alles an mehr würde die Geschmacksknospen nur überfordern.

Und was noch
Beim Burger bauen kann man seiner Kreativität freien Raum lassen. So lange man sich an die Grundregeln hält, entstehen immer wieder neue fantastische Kreationen.

Hier mal ein Bild von meinem letzten „perfekten“ Burger. Auch wenn er von der Höhe her schon grenzwertig war.

Bun, Eisbergsalat, Tomate, Bacon Jam, 140 Gramm Beef, Bavaria Blue, Spiegelei.

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Bis zum nächsten „perfekten“ Burger! Chris