Tandoori-Chicken (RedStyleCooking)

17/08/2014 at 22:00

Nach den Chicken Bombs stand bereits heute wieder Hähnchen auf dem Speiseplan. Dieses mal aber ganz anders gewürzt. Das Rezept habe ich mir vom Youtube Chanel RedStyleCooking geholt. An Zutaten benötigt man Garam Masala, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Joghurt, Paprika, Zwiebel, Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chili und den Saft einer Limette. Nicht zu vergessen natürlich das Chicken. Ich habe 6 Hähnchenkeulen genommen und diese zwischen Rückenteil und Schenkel getrennt.

Alles, bis auf das Hähnchen natürlich, wird mit dem Zauberstab oder Mixer zu einer Marinade püriert. In diese habe ich das Hähnchen für 6 Stunden eingelegt. Was die Zeit für das Einlegen angeht, ich würde es das nächste mal 24 Stunden ziehen lassen.

Gegrillt wurden die Hähnchenteile dann indirekt bei ca. 180°C.

Fazit: Das Tandoori-Chicken gibt es bestimmt mal wieder. Allerdings würde ich die Marinade noch etwas kräftiger würzen. Das Hähnchen nimmt schwer Geschmack an und der Joghurt schluckt doch einiges.

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Chicken Bombs

13/08/2014 at 22:00

So ein 24-Stunden-Grillen ist ja ne feine Sache, aber spätestens am nächsten Tag hat man schon wieder Lust auf was Gegrilltes.

Im Internet bin ich auf die „Chicken Bombs“ gestoßen (z.B. hier). Also schnell ein paar Hähnchenbrüste besorgt und los gings. Jalas wurden im heimischen Garten geerntet und dann mit einer Mischung aus Frischkäse und geriebenen Cheddar gefüllt. Die Brüste habe ich nur mit Salz und Pfeffer gewürzt, nachdem ich sie etwas aufgeschnitten und in einem Gefrierbeutel plattiert hatte. Dann wurde die Jala eingerollt und das ganze mit Bacon umwickelt. Bei indirekter Hitze wurde das Hähnchen dann auf die gewünschte KT gezogen. Wobei sie kurz vor dem Ende mit Jalapeno-Ketchup bestrichen wurden. Ich fand, dass die süße und frische des Ketchups gut zu den Hähnchen passt.

Fazit: Ich fand die Bomben lecker. Ein gute Alternative zu den üblichen Hackfleischbomben. Was die Schärfe angeht, kann man bei den Jalas Glück, oder Pech haben! 😉

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4. 24-Stunden-Grillen 2014

09/08/2014 at 22:00

Am letzten Wochenende fand das jährliche Highlight des Grill-Clans statt. Zum 4. mal versammelten sich die Hardcore-Griller zum 24-Stunden-Grillen. Es gibt nur eine Regel, der Grill muss immer laufen.

Auf dem diesjährigen Speiseplan standen: Brat-/Currywurst, Käsekuchen (DO), Gyros, Flammkuchen, BBC, BBQ-Breakfast, Ribs, Brisket, Lachs von der Planke, Kirch-Cobbler (DO), Pulled Pork, Chicken Wings und Drum Sticks. Die Orga hat 1a funktioniert. Von dem Grillgut ist so gut wie nix über geblieben, wobei sich keiner überfressen hat. Kleine Portionen sind bei dieser Veranstaltung genau das richtige.

Zum ersten Mal hatten wir in diesem Jahr über die gesamten 24 Stunden auch Kinder dabei. Die durften es sich dann nachts im Zelt gemütlich machen. Von dem kleinen Unwetter in den frühen Morgenstunden hat kein Kind was mitbekommen. Im Carport-Kino lief traditionell der Kultfilm „Starship Troopers“. Ein weiteres Highlight war die vereinsinternen Meisterschaften im „Beer-Pong“. Am Ende konnte sich Thomas knapp durchsetzen.

Alle Teilnehmer waren am Ende zwar erschöpft, aber den Spaß war es wert. Und nach dem 24-Stunden-Grillen ist bekanntlich vor dem 24-Stunden-Grillen.

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Merker fürs 5. 24-Stunden-Grillen 2015: 2 Baustrahler mit Stativ für die nächtlichen Beer Pong Matches und Ausleuchtung der Grillarena, Pokal für den Beer Pong Sieger, Feuerwerk, detailierte Aufgabenverteilung

Pulled Pork

02/08/2014 at 22:00

Für meine diesjährige Geburtstagsfeier hatte ich mir überlegt, dass es Pulled Pork geben soll. Eine gute Sache an sich. Man legt genug Fleisch auf den Grill und wenn die Gäste kommen, ist es fertig. Oder sollte fertig sein. Denn wie ist es bei Pulled Pork nunmal? Das Fleisch bestimmt, wann es fertig ist. Aber nach der Reihe. Freitag mittag wanderten 3 schöne Stücke Schweinenacken, á 2 kg, mit Memphis Dust gewürzt, in den Kühlschrank. Da abzusehen war, dass ich abends etwas später nach Hause kommen würde, wollte ich dann den Grill anschmeißen. Gesagt getan, um 2 Uhr des Nachts war ich wieder zu Hause, also direkt ab auf die Terrasse und angeheizt. Nach ca. 1 Stunde hatte ich den Grill soweit eingeregelt, dass das Fleisch auf die Roste konnte. Zum Setup noch, es  kam der Smokenator zum Einsatz, allerdings ohne die kleine Wasserschale. Ich habe auf den Smokenator eine größere Edelstahlschale positioniert, damit ich nicht so oft Wasser nachfüllen muss. Den Kohlenrost habe ich außerhalb des Smokenators mit Alufolie ausgelegt und unter dem Fleisch ebenfalls noch eine Edelstahlschale mit Wasser gestellt.

Um 6 Uhr morgens erfolgte die erste Kontrolle. Wasser war gerade noch etwas drin und die Temperatur war passend bei ca. 120°C. Also schnell Wasser nachgefüllt und wieder ins Bett.

Da lange schlafen bei uns nicht drin ist, konnte ich den Grill dann ab 8 Uhr im Auge behalten. Die Temperatur lief konstant bei ca. 120°C und um 16 Uhr hatte das Fleisch eine KT von 75°C. Da ahnte ich schon, dass es mit 19 Uhr essen knapp werden könnte, da die Platheauphase kein Ende nehmen wollte und die KT auch noch sank. Nachdem ich dann auch noch Kohlen nachlegen musste war die KT auf 69°C abgesackt. Da vom Projektplan Low&Slow aber nicht abgewichen werden sollte, wurde mit konstanter Temperatur weitergefahren.

In der Zwischenzeit hatte ich dann auch meinen Cole Slaw fertig, BBQ Sauce gekocht und 32 Buns gebacken. Um 19 Uhr trudelten dann die Gäste so langsam ein und das Fleisch wollte einfach nicht die 84°C KT überschreiten. Um 20 Uhr musste ich dann den ersten Nacken bei 88°C vom Grill nehmen, ansonsten hätte es wahrscheinlich die ersten Hungertoten gegeben. Obwohl das Fleisch nicht bei den anvisierten 92°C war und keine Ruhephase hatte, war es doch schon erstaunlich gut. Das galt auch für Nacken 2+3, die kurz danach zerrupft wurde. Auf dem Bild ist schön zu erkennen, wie das Stück auseinander gebrochen ist.

So war das Pulled Pork doch noch ein Erfolg. Aber was lernen wir daraus? Nächstes mal wird am Abend vorher um 22 Uhr angeheizt. Zumindest wenn der Grill wirklich voll ist.

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