Po Boy Beef Sandwich (BBQ Pit Boys)

13/07/2014 at 18:00

Der Youtube-Kanal der BBQ Pit Boys kann eine inspirierende Quelle sein, wenn es darum geht, ordentlich Fleisch auf den Teller zu bekommen. Vor einiger Zeit hatte ich dieses Rezept schon mal nachgemacht und fand es genial. Deshalb sollte es das heute vor dem WM-Endspiel wieder geben.

Rezeptquellen: Brot, Sandwich

An Zutaten benötigt man für das Brot: 35og Mehl, 50g Hartweizengrieß, eine Tüte Trockenhefe, 2 TL Salz, 1 TL Zucker und 250g laufwarmes Wasser. Die Zutaten werden mit einander vermischt und dann ca. 10 Minuten lang geknetet, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (Hinweis in eigener Sache: Ich knete mit der Hand!). Den Teig habe ich dann in zwei gleich große Teile geteilt und zwei Baguettes daraus geformt. Die Oberseiten wurden mehrmals eingeschnitten. So durften die Teiglinge dann ca. 1 Stunde lang abgedeckt gehen. Bei 180°C Ober- und Unterhitze wurden sie dann im Backofen ca. 30 Minuten gebacken. Unten Im Backofen habe ich eine Schale mit Wasser platziert. Nach dem Backen sollte es unter einem Handtuch auskühlen, damit es schön weich wird.

Ich muss sagen, für den ersten Versuch waren die Brote gar nicht schlecht. Mal schauen, ob ich sie das nächste mal noch etwas fluffiger hinbekommen.

An Zutaten für das Fleisch benötigt man: 1 kg Hohe Rippe (das Fleisch sah wirklich gut aus für Suppenfleisch), Rinderfond, Salz, Pfeffer, Cajun Gewürz (ich habe etwas Memphis Dust genommen), Zwiebeln, Knoblauch und Knoblauchpulver. Das Fleisch habe ich mit etwas Sonnenblumenöl eingerieben und dann mit S+P gewürzt. Anschließend wurde es auf dem Grill direkt von allen Seiten angegrillt. Anschließend kam es dann mit den restlichen Zutaten in den Dutch Oven. Da mein DO leider nicht ganz dicht ist, musste ich zweimal Flüssigkeit nachgeben. Das Fleisch war für insgesamt 3 Stunden im DO. Fertig ist es, wenn es bei herausnehmen auseinander fällt.

Dann ging es ans Sandwich bauen. Die Sandwichseiten werden mit Majonäse bestrichen, dann kommt Eisbergsalat und Tomate dazu. Und natürlich nicht zu vergessen, das Fleisch.

Fazit: Das Sandwich ist wirklich super lecker. Es ist soft und saftig, macht aber ordentlich satt. Ich könnte mir vorstellen, dass etwas würziger Käse und/oder Zwiebeln noch dazu passen würden.

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Russenspieße

12/07/2014 at 22:00

Über die Herkunft und die richtige Zubereitung der „Russenspieße“ lässt sich sicherlich streiten. Unstrittig ist allerdings, dass sie eine leckere Angelegenheit sind.

Ich hab das Fleisch (Schweinenacken) am Mittwoch in Würfel geschnitten und gewürzt (Paprika, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Majoran). So kam das Fleisch zunächst für gut drei Stunden in den Kühlschrank. Anschließend kamen noch Zwiebeln dazu und das ganze wurde mit stark kohlensäurehaltigem Mineralwasser, sowie einer Tasse Apfelessig aufgegossen. Damit das Fleisch schön zart wird, bleibt es drei Tage in dieser Marinade.

Am Samstag wurden dann die Spieße mit dem Fleisch bestückt und dann direkt gegrillt. Als Beilage gab es einfach etwas saure Sahne und Brot und als Absacker natürlich den obligatorischen Wodka (ja ich weiß, ich hatte aber nur polnischen im Haus).

Fazit: „Russenspieße“ sind eine rustikale, aber leckere Angelegenheit. Ich empfehle allerdings sie nicht zu lange auf dem Grill zu belassen, da sie ansonsten doch etwas trocken werden könnten.

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Pimiento de Padron

11/07/2014 at 22:00

Nach den Chili Popper und dem Bruschetta gab es heute eine weitere lecker Vorspeise oder Beilage. Die Pimiento de Padron wird unreif geerntet (dann ist sie noch keine Schärfe, bzw. noch nicht sehr viel Schärfe) und dann angegrillt und mit etwas Brot serviert. Ich hab sie nach dem Grillen in einem Pfännchen mit etwas Olivenöl warm gehalten und dazu Ciabatta mit etwas Knoblauchöl bepinselt und ebenfalls angegrillt. Bis auf eine PdP waren alle sehr mild, die eine hatte es aber in sich!

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Adana Kebap

06/07/2014 at 22:00

Neben den Sigara Börek gab es zur Deckung des täglichen Eiweißbedarfes noch Adana Kebap. Beim Rezept habe ich mich am Youtube-Kanal von Ahmet Kocht orientiert. Allerdings habe ich das Lammhack durch Rind ersetzt und keine scharfen Chili genommen, da es Kindgerecht sein sollte. Die Purple Jalapenos habe ich fein geschnitten und dann mit Salz, Pfeffer und etwas Chili-Pulver zum Hack gegeben. Anschließend wurde jeweils eine gute Handvoll auf einen Spieß gedrückt. Gegrillt wurden die Spieße dann bei direkter Hitze.

Fazit: Bei der Würzung war ich leider etwas zu zaghaft. Nächstes mal muss da etwas mehr ran. Etwas Cumin und gem. Koriander würden wohl ganz gut passen.

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Sigara Börek

06/07/2014 at 21:00

Am Sonntag war so ein bißchen türkischer Abend bei uns angesagt. Es sollte Sigara Börek und Adana Kebap geben.

Für die Sigara Börek benötigt man Yufka-Teig-Fladen, Feta, Frischkäse, glatte Petersilie, Pfeffer und einen Schuss Limetten- oder Zitronensaft. Die Petersilie wird fein gehackt und dann mit dem Frischkäse und dem Feta vermengt und anschließend mit Pfeffer und dem Zitronensaft abgeschmeckt. Extra Salz bedarf es nicht, der Feta bringt genug mit. Vor dem Rollen wird der Teigfladen mit Wasser bestrichen, damit er besser hält. Die Spitze kommt nach oben und unten wird ein guter Teelöffel der Käsefüllung verteilt. Die Seiten werden dann etwas umgeklappt und das ganze wird von unten aufgerollt.

Für die Zubereitung habe ich ordentlich Sonnenblumenöl in den DO gegeben und erhitzt. Die Sigara Börek werden im heißen Fett so lange ausgebacken, bis der Teig leicht braun ist. Vor dem Anbiss sollte man sie ein wenig abkühlen lassen, da die Füllung sehr heiß sein kann.

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