Einfach ein paar Steaks

05/05/2014 at 22:00

Heute konnte wir unser achtel Rind in Empfang nehmen. Unter dem ganzen Hackfleisch, Rinderbraten, Knochen, etc. waren auch ein paar schöne Steaks dabei, allerdings ein bißchen zu dünn geschnitten. Gegrillt habe ich sie nach 90/90/90 (90 Sekunden, 90° drehen, 90 Sekunden, wenden 90 Sekunden, 90° drehen, 90 Sekunden). Allerdings waren die Steaks so dünn, dass ich dann auf 60 Sekunden reduziert habe.

Identifiziert habe ich die Steaks wie folgt:

4 Hüftsteaks

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Ein kleines Filet

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Ein Entrecote/Ribeye

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5 Rumpsteaks

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Und hier noch ein paar Impressionen…

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Beef Brisket mit dem Smokenator

04/05/2014 at 22:00

Am WE gab es mal wieder einen richtigen long Job. In der Truhe lag noch ein schönes Brisket, welches ich vor kurzem Online bestellt hatte. Das Brisket habe ich mit Rinderfonds gespritzt, mit scharfem Senf eingerieben und dann mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Fettschicht habe ich dran gelassen.

Zum Einsatz kam zum ersten Mal der Smokenator. Mit dem Smokenator wird aus der Weberkugel ein Watersmoker. Der Smokenator wird mit Briketts gefüllt und dann mit 6-8 glühenden Briketts angezündet. In die Runden Öffnungen werden gewässerte Wood Chips fürs Raucharoma gefüllt. In die große Öffnung kommt die 1/8 GA Schale mit kochendem Wasser. Durch das langsame Abbrennen der Briketts und dem ständigen Wasserdampf soll die Temperatur im Grill niedrig gehalten werden.

Nachdem ich das Setup soweit stehen hatte, wurde das Brisket um 0.45 Uhr in der Kugel platziert. Ich hatte mir vorgenommen ca. alle 2,5 Stunden nachzusehen und evtl. Wasser nachzufüllen. Natürlich habe ich gleich die erste Kontrolle knapp verpennt. Als im um 3.45 Uhr am Grill war, war die Temperatur bei ca. 90°C und noch etwas Wasser in der Schale. Also alles passend. Schnell Wasser nachgefüllt und wieder ins Bett. Die nächste Kontrolle war dann gegen 6.30 Uhr. Das Setup lief noch ganz ordentlich, also schnell Wasser nachgefüllt und wieder ins Bett. Da bei uns um 8.00 Uhr sowieso aufstehen angesagt ist, konnte ich ab da den weiteren Verlauf ständig beobachten. Aus dem beobachten wurde allerdings ein ständig spielen an den Lüftereinstellungen, da ich versuchte die Temperatur zwischen 110 und 120°C zu halten. Ich denke, da werde ich nochmal mit Ribs üben müssen. Auf jeden Fall wurde das Brisket dann bei 70°C in Alufolie gewickelt und hatte dann tatsächlich gegen 16.30 Uhr die Zieltemperatur von 90°C überschritten.

Das Brisket war nicht ganz so saftig wie erhofft, aber äußerst lecker. Dazu gab es Fächerkartoffeln und Cole Slaw.

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Kulmbacher Rolle (0815BBQ)

03/05/2014 at 13:19

Beim Surfen durch das WWW stößt man immer wieder auf coole Ideen, die man mal nachgrillen könnte. Ein einfaches und schnelles Rezept wurde diese Woche von 0815BBQ auf Youtube veröffentlich (den Kanal habe ich natürlich aboniert). Man benötigt eine Rolle Blätterteig (nicht TK), 700g Mett und etwas Rub. Das Mett wird auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilt und mit etwas Rub (ca. 4 TL) bestreut. Dann wird der Blätterteig bis zur Hälfte gerollt. Hier wird er durchgeschnitten und die andere Hälfte wird ebenfalls gerollt. So erhält man zwei Blätterteig”würste”. Die wiederum werden in ca. 2 cm dicke Schnecken geschnitten. Der Grill wird auf indirekte Hitze vorbereitet. 160°C dürfen es schon sein, damit der Blätterteig auch etwas Farbe annimmt. Dann kommen die Stücke für ca. 40 Minuten auf den Grill, nach 20 Minuten wird gewendet. Bei uns gab es heute mittag einfach etwas Brokoli dazu.

Fazit: Das wird auf jeden Fall wiederholt. Die Schnecken sind ein toller Appetizer oder Finger Food.

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CdW – Mojito

02/05/2014 at 22:00

Mein absoluter Lieblingscocktail ist der Mojito. Was gibts besseres als im Sommer schön in der Sonne auf der Terrasse zu sitzen und einen Mojito zu schlürfen? Okay, man könnte einen Mojito auf Kuba trinken, so wie es schon Hemmingway am liebsten getan hat.

Hier ein bißchen Geschichte zum Mojito (Quelle: Wikipedia)

Der Mojito ist ein ursprünglich kubanischer Drink, über die Entstehung seines Namens kursieren jedoch verschiedene Erklärungen. Einer zufolge soll die Bezeichnung vom westafrikanischen Wort mojo abgeleitet sein, einem Stoffbeutel mit magischen Gewürzen und Zaubergegenständen – als diminutive (verniedlichende) Form dieses Lehnwortes würde mojito folglich „kleiner Zauber“ bedeuten. Es gibt auch eine gleichnamige Gewürzmischung, von der der Name rühren könnte, allerdings wird diese mojo eigentlich mit Pomeranzen, nicht mit Limetten zubereitet. Das Wort könnte auch vom Spanischen mojar (nass machen) abgeleitet sein und eine Verkürzung der Adjektivs mojadito (etwas nass) oder mojado (nass) darstellen.

Der Mojito geht auf eine lange Tradition von Rum-Getränken in der Karibik zurück. So soll bereits im 16. Jahrhundert der britische Freibeuter Francis Drake ein Getränk aus Zucker, echten Limetten (einer sauren, aromatischen karibischen Sorte), Aguardiente de Caña (ein einfacher Zuckerrohrschnaps) und Minze gegen seine Magenbeschwerden konsumiert haben. Von den Spaniern wurde Drake gefürchtet und erhielt den Spitznamen „El Draque“ (span. der Drache), und so nannte man auch das Getränk, das später mit Rum gemischt wurde, als sich dessen Herstellung in der Karibik verbreitete. Der kubanische Autor Rámon de Palma schrieb 1838 in seiner Geschichte El Cólera en Habana: „Jeden Tag um elf Uhr nehme ich einen Draquecito ein, und das tut mir sehr gut.“

Als Mojito wurde diese Mischung erst Anfang des 20. Jahrhunderts bezeichnet: Dem Autor Ciro Bianchi Ross und dem kubanischen Historiker Miguel Bonera zufolge sei der Mojito erstmals 1910 in gedruckter Form erschienen und wurde im La Concha in Havanna ausgeschenkt. Zu dieser Zeit waren eisgekühlte Drinks äußerst beliebt, und Eis wurde schon lange kommerziell produziert. Zur Legende wurde der Mojito schließlich durch Ernest Hemingway, der ihn bei Angel Martinez in seiner Stammbar La Bodeguita del Medio in Havanna bestellte. Einer seiner Aussprüche hängt dort heute über der Theke: „My Mojito in La Bodeguita, my Daiquiri in El Floridita“ („Meinen Mojito in der Bodeguita, meinen Daiquiri in der Floridita“).

Wenn ich das so lese, komme ich ein wenig zu der Überzeugung, dass ein Mojito sowas wie Medizin ist! 😉 Ich bereite meinen Mojito wie folgt zu. 4 achtel Limetten, 1 Stängel Minze, 4 TL brauner Zucker, crushed Ice, Havana Club und Mineralwasser mit viel Kohlensäure.

Die Limetten werden zusammen mit dem braunen Zucker mit einem Stößel ausgequetscht. Anschließend kommt die Minze hinzu und wird leicht angedrückt. Die Minzeblätter sollten ganz bleiben. Nun wird das gesamte Glas mit crushed Ice aufgefüllt. Nun wird nach Gefühl Rum hinzugegeben. Das muss man ein wenig austesten, wie man es am liebsten mag. Mehr Rum, bedeutet weniger Platz im Glas für Wasser, somit schmeckt er stärker nach Rum. Etwas mehr Wasser macht ihn leichter und spritziger. So mag ich ihn!

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