Ribs

23/05/2014 at 19:45

Am vergangenen Samstag hatte sich Besuch angesagt, dem meine Frau Ribs versprochen hat. Diese sollten klassisch nach der 3-2-1 Methode zubereitet.

Am Freitag Abend begann die Vorbereitung, indem die Ribs von der Silberhaut befreit wurden. Anschließend wurden sie ordentlich mit Magic Dust nach Meathead gewürzt. Über Nacht durften sie dann im Kühlschrank ruhen und die Würzmischung hatte Zeit ins Fleisch einzuziehen.

Am nächsten Morgen um 10 Uhr wurde dann der Grill vorbereitet. Das erste Mal sollte der Smokenator zum Einsatz kommen, der aus dem klassischen Weber Kugelgrill eine Art Watersmoker macht. Dieser eignet sich u.a. hervorragend für die Zubereitung von Ribs. Nachdem sich die Temperatur im Grill auf ca. 110 – 120 °C eingeregelt hatte, kamen die Ribs in ihre Halter. Sie wurden zunächst 3 Stunden geräuchert. Dazu wurden diesmal Apple Wood Chips verwendet, die zuvor ordentlich gewässert wurden. Während der ersten etwa 2 Stunden wurde ungefähr alle halbe Stunde etwas von den Räucherchips nachgelegt und auch Wasser wurde nachgefüllt.

Nachdem die erste Phase vorbei war, wurden die Ribs in eine Edelstahlschale verfrachtet und etwas mit einer Mischung aus Apfelsaft und Apfelessig bepinselt. Der Rest der Flüssigkeit wurde in die Edelstahlschale gegeben. Anschließend wurde die Schale mit Alufolie so gut wie möglich verschlossen. Diese Paket wurde dann wieder auf den Grill gestellt. Bei einer Garraumtemperatur von ca. 140°C wurden die Ribs dann in der Schale gedämpft.

Zuguterletzt wurden die Ribs aus der Schale genommen, mit BBQ Sauce bepinselt und zum Schluss nochmals für ca. 1 Stunde auf den Grill gepackt. Anschließend kamen sie dann endlich auf den Tisch.

Das Ergebnis war mal wieder perfekt. Bereits nach der 2. Phase waren die Ribs so zart, dass sie fast schon auseinander gefallen sind. Beim Verzehr konnte man das Fleisch einfach von den Knochen abziehen. Das Fleisch selbst war wunderbar bissfest. Die Gäste waren alle begeistert und somit hatte sich der Aufwand wiedereinmal gelohnt.

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Chilisaison 2014 – II

22/05/2014 at 19:08

Hier mal wieder ein kleines Update. Mittlerweile gibt es schon die ein oder andere Frucht zu bewundern.

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Purple Jalapeno

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Jalapeno M

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Ein kleiner Überblick

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Pimiento de Padron

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Habanero

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Lingua di Fueco

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Chiluaclo Negro

 

Chiliöl

22/05/2014 at 18:56

Da ich vom letzten Jahr noch einige Red Rocket übrig hatte, habe ich mir überlegt, dass ich daraus ja Chiliöl machen könnte.

Dafür habe ich mir ein ordentliches Sonnenblumenöl (500ml) besorgt (Olivenöl ist nur bedingt zu empfehlen, da es mit seinem Eigengeschmack die Chili überlagert) und ca. 30g fein gemahlene Chilis (Red Rocket) in die Flasche gefüllt. 3 Wochen hat das ganze geruht, wobei ich es zwischendurch immer wieder mal aufgeschüttelt habe. Nach den 3 Wochen habe ich das Öl dann durch einen Kaffeefilter in die vorher sterilisierten Fläschchen laufen lassen. Das Öl hat eine super Farbe angenommen und hat nun eine schöne Schärfe. Nicht zu scharf, sondern passend. Insgesamt sind es 5 Fläschchen. Mal schauen, wer sich demnächst über eines freuen darf.

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Antipasti

17/05/2014 at 22:00

Ich bin ein Fan von Antipasti. Sie passt als Beilage oder Vorspeise einfach fast immer. In diesem Fall habe ich 1 Aubergine, 1 Zucchinie, 250g Champignons, 200g Cherrytomaten und 3 Paprika (bunt) verwendet. Die Aubergine und die geschälte Zucchini werden in ca. 1/2cm dicke Scheiben geschnitten. Die Pilze werden geputzt und halbiert und die Parprika entkernt und in Streifen geschnitten. Danach alles mit S+P würzen und etwas Olivenöl dazugeben.

Für die Marinade benötigt man 125ml Olivenöl, 3 EL Balsamico, 3 EL Balsamico Bianco, Saft einer Limette und 2 rote Zwiebeln. Die Zwiebel in Streifen Schneiden und alles mit einander vermengen.

Das Gemüse wird direkt auf dem Grill angebraten und kommt dann in die indirekte Zone zum ziehen. Ich habe dafür die Platten für mein CIG genutzt. Die Paprika sollte auf der Hautseite richtig schwarz sein, dann lässt sich die Haut am besten entfernen. Nach 20-30 Minuten in der indirekten Zone kommt das Gemüse in die Marinade. Hier drin sollte es mindestens 3 Stunden ziehen. Am besten schmeckt es allerdings am nächsten Tag.

Das nächste Mal muss ich unbedingt ein wenig Knoblauch dazu tun. Inspiriert wurde ich durch diesen Beitrag LINK. Dazu gab es einfach Hähnchenschenkel.

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Bacon-Cheese-Burger

11/05/2014 at 22:00

So ein Grill-Wochenende sollte angemessen abgeschlossen werden. Freitag gabs Currywurst, Samstag Grill-Schinken und am Sonntag zum Abschluss dann Burger.

Die Buns waren wie immer selbst gebacken, dieses mal aber mit etwas Ei bestrichen. Nächstes Mal werde ich sie allerdings erst nach der Hälfte der Backzeit mit dem Ei bestreichen, damit sie nicht so dunkel werden.  Die Pattys waren aus 125 Gramm Rindfleisch und waren mit S+P und etwas Worcestersauce gewürzt. Dazu kamen noch BBQ Soße (Bacon Geschmack von Bulls Eye), Bacon (indirekt knusprig gegrillt), etwas Salat, Tomate und Zwiebeln. Die Pattys wurden direkt angegrillt und dann indirekt mit einer Scheibe Käse gar gezogen.

Fazit: Burger gehen immer!

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