Dry Aged Ribeye und Rumpsteak zum Vatertag

29/05/2014 at 18:49

Einmal im Jahr dürfen sich die Väter auch mal was gönnen. Deswegen haben wir uns zu unserem Ehrentag heute ein 785g schweres dry aged Ribeye Steak und zwei je ca. 300g schweren dry aged Rumpsteaks besorgt.

Die Steaks wurden mit Rapsöl eingerieben und dann mit Fleur de Sel bestreut. Bei ordentlicher Hitze wurden sie dann auf der Gussroste stark angegrillt und dann zum Ziehen in die indirekte Zone gezogen. Bei 52°C Kerntemperatur wurden sie dann in Alufolie gewickelt und durften noch 10 Minuten ziehen.

Die Steaks waren super lecker. Einfach noch etwas Salz oder frisch gemahlener Pfeffer dazu und die Steaks sind ein Genuss.

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Cheese Steak Sandwich

25/05/2014 at 22:01

Schon seit einer ganzen Zeit hatte ich mal vorgehabt das Cheese Steak Sandwich auszuprobieren. Da wir noch 3 schöne Rumpsteaks im Gefrierschrank hatten, bot es sich an zum Abschluss des Wochenendes dieses Projekt in Angriff zu nehmen.

Das Original kommt aus den USA, genauer aus Philadelphia, und läuft dort unter Phillly Cheese Steak Sandwich. Es ist im Wesentlichen ein Baguette, dass mit einer Mischung aus in Streifen geschnittenem Steak, vorzugsweise Rib Eye, und angebratenem Gemüse, insbesondere Zwiebeln, belegt bzw. gefüllt wird. Das ganze wird dann entweder mit Käse oder Käsesauce belegt. Grundsätzlich kann man sich unendliche Variationen der Zubereitung vorstellen.

Ich habe mich dazu entschieden, das Steak zunächst in möglichst feine Streifen zu schneiden. Das geht einfacher, wenn das Fleisch noch etwas gefroren ist. Ausserdem habe ich Zwiebeln und Paprika in Streifen geschnitten. Aus einer Mehlschwitze und Gouda habe ich dann eine Käsesauce gekocht, die noch mit Salz, Pfeffer, Paprika und Cayenne-Pfeffer gewürzt wurde. Damit waren die Vorbereitungen im Wesentlichen abgeschlossen.

Der Grill wurde nun angeheizt. Auf den Rost kam dann meine Pfanne. Als diese heiß war, kam ein bisschen Öl hinein und das Gemüse wurde nun zunächst portionsweise angeschwitzt und mit Salz und Pfeffer gewürzt.. Zum Warmhalten kam es dann in eine Edelstahlschale auf der indirekten Seite des Grills. Als nächstes wurde dann das Fleisch angebraten und mit ebenfalls mit Salz und Pfeffer gewürzt. Zum Ende hin wurde es mit dem Gemüse gemischt. Währenddessen wurde die Baguettes aufgeschnitten, dünn mit Butter bestrichen und kurz angetoastet.

Nun wurde das Baguette mit einer ordentlichen Ladung der Steak-Gemüse-Mischung beladen und dann mit Käsesauce bedeckt. Zuklappen, Reinbeissen, Lecker!

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Pizza

25/05/2014 at 22:00

Letzten Sonntag sollte es mal wieder Pizza geben. Natürlich nicht vom Bringdienst des Vertrauens, sondern selber gemacht. Als Belag standen zur Verfügung: Salami, Champignons, Paprika, Zwiebeln, Edamer und Mozzarella. Die Tomatensoße bestand aus einer Dose Tomaten, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Oregano. Das ganze wurde etwas eingekocht und dann mit dem Pürierstab zerkleinert. Da ich am Samstag nicht dazu gekommen bin den Teig vorzubereiten, habe ich mich für eine schnelle Variante entschieden. Das Rezept findet ihr hier. Ich weiß, dass die Meinungen zum Thema Pizzateig weit auseinandergehen, aber diesen kann ich echt empfehlen, wenn man mal kurzentschlossen Pizza machen will. In Form gebracht habe ich ihn übrigens mit einem Nudelholz.

Wichtig beim Pizza grillen ist die Temperatur. 280°C sollten es wenigstens sein. Mit einem vollen AZK sind die in der Kugel auch ohne Probleme zu erreichen. Will man höhere Temperaturen, kann man ein wenig Buchenholz auf die Briketts legen, damit sollte nochmal eine deutlich höhere Tempertur möglich sein. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht. Wenn man nur mit Briketts Pizza macht, sollte man, wenn die erste Pizza auf den Grill kommt, gleich wieder einen halben bis dreiviertel AZK durchglühen lassen. Dadurch, dass der Stein relativ lange vorheizen muss, reicht die Temperatur vielleicht noch für 3 Pizzen.

Hier ein paar Impressionen. Ich war mit dem Ergebnis wirklich gut zufrieden. Der Boden war schön dünn und knusprig. Noch ein Tipp, wenn man auf die Pizzaschaufel ordentlich Gries tut, rollt die Pizza fast von alleine auf den Stein.

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Bacon Bomb

24/05/2014 at 22:00

Zutaten: 1,5 kg Hackfleisch gemischt, Bacon, 1 Zwiebel, 1 Paprika, Käse und BBQ Soße. Das Hackfleisch wurde mit Memphis Dust nach Meathead gewürzt und dann auf einem Netz aus Baconscheiben verteilt. Anschließend habe ich die Paprika auf dem Hackfleisch verteilt und etwas ins Fleisch gedrückt. Damit die Bomb schön saftig wird, kam noch etwas Käse dazu und Zwiebeln. Mit der ersten Hitze im Grill habe ich dann noch ein paar übrig gebliebene Scheiben Bacon knusprig gegrillt und auf dem Käse verteilt. Anschließend wurde das ganze zusammengerollt. Dabei sollte man darauf achten, dass die Bomb wirklich dicht ist. Das garantiert zwar nicht, dass sie beim Grillen nicht doch etwas aufgeht, aber man soll es ja auch nicht provozieren. Beim Aufrollen hilft es, wenn man das Netz am Anfang auf Alu- oder Frischhaltefolie ausgelegt hat.

Auf dem Grill wird die Bacon Bomb dann noch mit etwas Rub bestreut. Bei 160 bis 180°C wird sie dann auf ca. 70°C gezogen. 5°C vor dem Ziel trage ich etwas BBQ-Soße auf, damit sie eine schöne Glace erhält.

Fazit: Bacon Bomb geht eigentlich immer. Der Aufwand hält sich in Grenzen und sie hat einen tollen BBQ Geschmack. Was die Füllung und Würzung angeht, kann man natürlich nach belieben variieren.

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Hähncheninvoltini

23/05/2014 at 19:57

Für den vergangenen Sonntag stand die Zubereitung von Hähncheninvoltini auf dem Plan. Das Rezept dazu stammt aus der Weber Grillbibel.

Für die Involtini wurden Hähnchenbrustfilets zwischen Frischhaltefolie plattgeklopft. Anschliessend wurde das Fleisch von beiden Seiten mit etwas Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver gewürzt. Belegt wurde das Fleisch mit jeweils einer Scheibe Prosciutto und Provolone. Auch zwei Blätter frischer Basilikum durfte nicht fehlen. Anschließend wurde das Fleisch zusammengerollt und mit Küchengarn fixiert.

Auf dem Grill wurden die Rouladen dann über direkter Hitze von allen Seiten angegrillt. Anschließend duften sie noch kurz im indirekten Bereich garziehen.

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