Schweinemedaillons mit Spargel

30/04/2014 at 22:00

Ich finde, dass Schweinemedaillons und Spargel eine Super Kombination sind.

Damit der Spargel auf dem Grill richtig garen kann, bastelt man eine Tasche aus Alufolie. Dafür legt man die Folie am besten doppelt. Wichtig ist, dass die Tasche wirklich dicht ist. Dann einfach den Spargel mit etwas Salz, Butter und einem Schlapps Wein (am besten Riesling, ich hatte aber nur noch einen weißen Burgunder) in die Tasche und für ca. 45 Minuten in die indirekte Zone des Kugelgrills.

Die Schweinmedaillons werden mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit einer Scheibe Bacon umwickelt. Auf dem Grill werden sie von beiden Seiten scharf angegrillt und dann beim Spargel in der indirekten Zone zum garziehen geparkt.

Nach insgesamt ca. 45 Minuten ist alles fertig und man hat eine wirklich klasse schmeckende Mahlzeit!

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Beer But Chicken (BBC)

29/04/2014 at 10:46

Ein Klassiger beim BBQ ist das BBC. Das Hähnchen wird im ganzen auf eine (halbvolle) Bierdose gesetzt und dann indirekt gegrillt. Durch den aufsteigenden Bierdampf wird das Hähnchen wunderbar zart.  Ich habe die drei Protagonisten am Abend vorher in eine Brine aus Apfelsaft und Zitronen eingelegt. Normalerweise kommen noch einige Gewürze und Zwiebeln dazu, da es aber schon spät war, musste es dieses mal so gehen. Vor dem Grillen werden die Hähnchen trocken getupft und dann mit einem Rub eingerieben. Würzige Mischungen auf Paprikabasis eignen sich besonders gut.

Zunächst wurden die Hähnchen auf der Bierdose in eine Edelstahlschale gestellt und diese mit Bier angefüllt. Hat das Hähnchen eine KT von über 60°C erreicht, wird die Schale mit der Flüssigkeit entfernt. Durch die Flüssigkeit in der Schale wird die Temperatur im Grill niedrig gehalten. Durch den Dampf wird das Hänchen noch saftiger. Allerdings bekommt man so keine knusprige Haut. Durch das Entfernen der Schale erhöht sich die GT und die Haut wird schön knusprig.

Wer noch kein BBC hatte sollte es unbedingt mal versuchen.

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Der mittlere Vogel kam ziemlich dicht unter den Deckel, daher hat er etwas mehr Röstaromen abgekommen. Sieht auf dem Bild aber Schlimmer aus, als es war.

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Lachsburger mit Wasabi-Mayonnaise

29/04/2014 at 07:49

Von unserem Karfreitagsessen blieb noch ein schönes Stück Lachsfiliet übrig, das in der Kühltruhe zwischengeparkt wurde. Es sollte zu Patties für Lachsburger mit Wasabi-Mayonnaise verarbeitet werden. Das Rezept dazu stammt aus dem Kochbuch Weber’s Classics.

Um aus dem Lachsfilet die Patties herzustellen, wurde es zunächst von der Haut befreit und anschließend in kleine Würfel geschnitten. Die Würfel kamen zusammen mit dem Abrieb einer Limette, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Quark, gehackten Frühlingszwiebeln und einem Ei in die Küchenmaschine. Dort wurde alles kurz durchgemixt, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Laut Rezept wird statt normalem Paniermehl Panko-Paniermehl, statt Quark Frischkäse und zusätzlich Ingwer verwendet. Da wir diese Zutaten nicht im Haus hatten wurde ein bisschen improvisiert. Aus dem Teig wurden 4 etwa gleichgroße Patties geformt und für etwas über eine Stunde im Kühlschrank geparkt.

In der Zwischenzeit wurde aus ca. 250 ml Sonnenblumenöl, einem Ei, einem Teelöffel Senf, Salz, Pfeffer und Limettensaft eine Mayonnaise hergestellt. Von dieser wurden einige Esslöffel mit Wasabi-Paste verrührt. Wir haben ca. 2 Teelöffel Wasabi-Paste genommen, um eine für uns angenehme Schärfe zu erhalten.

Der Grill wurde für starke, direkt Hitze vorbereitet. Bevor die Patties auf den Grill kamen, wurden sie kurz mit Sonnenblumenöl eingepinselt. Anschließend wurde sie von jeder Seite für ca. 4 Minuten bei geschlossenem Deckel gegart. Zum Ende hin gesellten sich zu den Patties noch kurz Toasties (ein Vorschlag aus dem Originalrezept), um sie kurz anzurösten.

Die Patties wurden dann auf der Unterseite des Brötchens auf einem Bett aus Avocascheiben platziert. Auf das Patty wurde ein Klecks der Wasabi-Mayonnaise gegeben und darauf wiederum zwei dünne Tomatenscheiben.

Herausgekommen ist ein wirklich leckerer Burger, der eine interessante Alternative zu der üblichen Zubereitung von Lachs bzw. den Standard-RIndfleisch-Burgern darstellt.

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Gegrillte Ananas

29/04/2014 at 07:45

Als Nachtisch zu unserer auf Ananasschale gegarten Hähnchenbrust sollte das Fruchtfleisch der Ananas verwertet werden. Wir haben uns für gegrillte Ananas entschieden. Die Ananasscheiben wurden dazu kurz in Sonnenblumenöl getaucht und anschließend in einer Mischung aus Zucker, Zimt und dem Abrieb einer Limette gewendet. So vorbereitet wurden sie auf dem Grill über direkter Hitze gegart und dabei einige Male gewendet. Als die Scheiben eine schöne braune Färbung angenommen hatten, wurden sie vom Grill geholt und in eine Schüssel gelegt. Zum Abschluss wurden sie mit etwas braunem Rum übergossen und flambiert.

Dies ist ein leckeres Dessert, dass beispielsweise mit einer Kugel Vanilleeis ergänzt werden kann. Für unseren Geschmack hätte die Ananas aber auch noch etwas weicher sein können.

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Hähnchenbrust gegart auf Ananas

29/04/2014 at 07:44

Vom Osterbrunch hatten wir noch eine Ananas übrig. Diese musste also verwertet werden. Schon vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass man Hähnchenbrust auf der Schale der Ananas garen kann. Jetzt war also die Gelegenheit gekommen, um dies einmal auszuprobieren.

Die Hähnchenbrust wurde für einige Stunden in einer Marinade aus Sweet-Chili-Sauce, Sojasauce, frischem, gehacktem Knoblauch, Pfeffer und Chiliflocken eingelegt. Die Ananas wurde ausgehöhlt, und die Schale in 4 Stücke aufgeteilt. Das Fruchtfleisch der Ananas wurde natürlich anderweitig verwendet.

Der Grill wurde für starke, direkt Hitze vorbereitet. Die Ananasschale wurde mit der Außenseite nach unten auf den Rost gelegt. Auf die Schale wurde die Hähnchenbrust platziert und für ca. 40 Minuten bei geschlossenem Deckel gegart bis eine Kerntemperatur von 73°C erreicht war.

Die Zubereitung hat wunderbar funktioniert. Die Hähnchenbrust hatte ein leichtes Ananasaroma, insbesondere auf der Seite des Fleisches, das die ganze Zeit mit der Ananas Kontakt hatte.

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