Umrüstung Weber Q1200

13/12/2015 at 12:33

Im letzten Dänemarkurlaub hat unsere Familie Zuwachs bekommen. Ein kleiner Weber Gasi, der Q1200 ist zu uns gestoßen. Für den schnellen Burger oder anderes Kurzgebratenes finde ich den Grill optimal. Nicht ganz so optimal ist es, dass die kleinen Gaskartuschen mit 445g Inhalt ca. 7 Euro pro Stück kosten. Und wirklich weit kommt man damit auch nicht. Also ein bißchen recherchiert was man zum Umrüsten braucht und das Material gekauft. Und das hält sich wirklich in Grenzen. Benötigt wird ein etwas längerer Gasschlauch und ein Druckminderer. Aber aufgepasst. Deutschland ist mal wieder einzigartig, denn nur hier wird gastechnisch mit 50 mbar gearbeitet. Quasi überall sonst, sind 30 mbar angesagt. Das gilt auch für Gasgrills, die man in Dänemark kauft. Schlussendlich habe ich mich für dieses Set (LINK) entschieden. Dazu noch eine Gasflasche (LINK) und ein 17er Maulschlüssel.

Der alte Druckminderer mit Schlauch wird direkt am Grill entfernt. Aber dran denken, bei Gasanschlüssen wird linksherum gedreht!

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Dann den neuen Schlauch anschrauben und das Ende mit dem Druckminderer auf die Gasflasche.

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Dann zum Testen das Gas aufdrehen und beide Anschlüsse mit Seifenwasser auf Dichtigkeit prüfen. Wenn alles dicht ist kann es auch schon losgehen.

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Insgesamt waren das kaum 10 Minuten Arbeit. Schlauch und Druckminderer kosten ca. 22 Euro. Die Gasflasche war mit 50 Euro zwar etwas teurer, da kann man auch günstigere nehmen, dafür sind 8 kg Füllung für 19 Euro wohl in Ordnung. Im Vergleich, für die 8 kg müsste ich ca. 18 Kartuschen kaufen, die wiederum ca. 126 Euro kosten. Insgesamt wird sich die Umrüstung also ziemlich schnell armotisieren.

Und wenn doch mal wieder mit Kartusche gegrillt werden soll, dann ist der Schlauch in 10 Minuten gewechselt!

 

Bunkaboocho – Schnitttest

12/02/2014 at 19:47

Gestern angekommen und ausgepackt und heute dann getestet.

Mit dem Bunka Zwiebeln zu schneiden ist eine wahre Freude. Das Messer ermöglicht super schöne und kleine Würfel. Vor allem aber schneidet es so gut, dass kein Zwiebelsaft durch die Gegend spritzt und mir dadurch die Tränen aus den Augen schießen.

Durch die Tomatenhaut gleitet es wie Butter. Das die Tomatenscheiben auf dem Bild nicht dünner sind liegt nur daran, dass ich es nicht kann. Mit dem Bunka werde ich aber fleißig üben.

Fazit: Ich bin doch ein wenig begeistert von dem „low-budget“ Messer. Mal schauen wie lange die Schärfe hält und ob ich es dann mit meinem Schleifstein wieder so scharf bekomme, bzw. vielleicht bekommt man es ja noch etwas schärfer. Wäre schon cool, wenn der Tomatenfalltest funktionieren würde.

 

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Tosa Hocho Bunkaboocho – Unboxing

11/02/2014 at 20:34

In jede gute Küche gehört mindestens ein scharfes Messer. Da das non-plus-ultra bei uns bisher ein Tchibo Messer und zwei Zwilling Fleischermesser waren, musste da dringend Abhilfe geschaffen werden. Gesucht wurde ein vernünftiges Allzweckmesser, mit dem man möglichst alles an Gemüse klein bekommt. Wer sich im Messerforum oder im Forum des Grillsportvereins mit dem Thema Messer beschäftigt, der wird in dieser Preisklasse am Bunkaboocho von Tosa Hocho nicht vorbeikommen. Für schlappe 39 Euro plus Versandkosten bekommt man ein handgeschmiedetes japanisches Messer.

Das Messer macht einen etwas rustikalen Eindruck, was mir persönlich aber gut gefällt. Die Ausgangsschärfe ist auch schon mal recht ordentlich. Ein paar Häarchen auf meinem Unterarm mussten dran glauben.

Morgen folgt dann der erste Schnitttest an echtem Gemüse. Bis dahin gibt es erstmal ein paar Bilder.

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