Mitgliederversammlung 2015

22/03/2015 at 22:00

Am 22.03.2015 fand die 1. Mitgliederversammlung des GrillClans nach Eintragung ins Vereinsregister statt. Die Tagesordnung war voll und es wurde rege und intensiv diskutiert. Die Vorstandswahlen bestätigten dann Christian als 1. Vorsitzenden, Jens als 2. Vorsitzenden und Dirk als Kassenwart. Da soviel reden auch hungrig macht, wurde natürlich auch was vernünftiges gegrillt. Es gab Brot aus dem 3L Dutch Oven, 3 kg Roastbeef am Stück (low&slow, mit Senf eingerieben und Steak Seasoning gewürzt), Bratwürstchen und Pulled Chicken aus dem 10er Camp Chef. Für das Pulled Chicken durften 10 Hähnchenbrüste 2,5 Stunden im DO zusammen mit 500g Pilzen, 500g Zwiebeln, 2 roten Paprika in 2 Bechern Sahne und 2 Bechern saurer Sahne und Brühe köcheln. Gewürzt wurde mit Paprikapuler und S+P. Zum Schluss wurde das Fleisch gerupft und zusammen mit ein bißchen Salat als Wrap gegessen! Ich glaube nicht, dass jemand hungrig nach Hause gegangen ist! 😉

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Bud Spencer Bohnen und Brot aus dem DO

01/03/2015 at 20:58

Sie gehören zu einem Bud Spencer Film, genauso wie eine ordentliche Klopperei. Die Bohnen. In der Regel aus der Pfanne und mit einem Holzlöffel gegessen. Das genaue Rezept ist nicht bekannt, aber dafür gibt es jede Menge Rezeptvorschläge im Internet. Ich habe mich zum Testen mal an diesem orientiert (LINK).

Verzichten musste ich leider auf die weißen Bohnen, die wir aus einem unerklärbaren Grund nicht im Haus hatten. Es ging aber auch so. Zuerst wurden die Kabanossi und der Bacon angebraten, dann kamen die Zwiebeln und Knoblauch dazu. Als diese glasig waren folgten die Bohnen und Tomaten. Am Ende wurde dann noch mit S+P, Thymian und Paprika gewürzt. Die Bohnen kann man entweder kurz aufkochen oder etwas einreduzieren lassen, was ich auch bevorzuge.

Dazu sollte es Brot aus dem DO geben. Dafür habe ich testweise einfach eine Brotbackmischung besorgt und nach Anleitung vorbereitet. Den DO habe ich von innen mit etwas Sonnenblumenöl eingefettet. Unter den DO kamen dann 3 Briketts und oben drauf 9. Besonders auf die Unterhitze muss man achten, damit das Brot nicht schwarz wird. 3 passten aber ganz gut. Oben hätten es vielleicht auch 11 oder 12 Briketts sein dürfen. Das Brot ist aber trotzdem was geworden und hat klasse geschmeckt.

Fazit: Bohnen mit Speck (und Wurst) und frisch gebackens Brot = Klasse Mahlzeit!

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Grünkohl aus dem Dopf

15/02/2015 at 18:00

Was mache ich bloß, wenn mein kleiner Bruder seinen Dutch Oven wieder haben möchte? Wahrscheinlich werde ich mir selber einen kaufen müssen! 😉

Heute gab es auf jeden Fall Grünkohl. Dafür habe ich im heißen DO zwei gehackte Zwiebeln und 250 g Baconstreifen angebraten, bzw. gedünstet. Anschließend kamen 1,5 kg Oldenburger Grünkohl (TK und grob gehackt) dazu. Damit es ordentlich köcheln konnte, kamen noch ca. 500 ml Brühe dazu. Nun noch eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer dazu und die Fleischeinlage oben drauf. Es gab 4x Pinkel, 2x geräucherte Kohlwurst, 1x frische Kohlwurst und zwei Scheiben Speck.

Nach 45 Minuten kamen dann noch die geschälten Kartoffeln dazu. Und nach weiteren 45 Minuten wurde serviert. Die Haferflocken brauchte ich nicht, da so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Dopf war.

Fazit: Grünkohl ist ein Klassiker und im DO kinderleicht zu machen. Wichtig ist, dass es zum Essen ordentlich Senf und nach dem Essen einen, oder zwei ordentliche Obstler gibt!

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Sauerkraut und Eisbein aus dem Dutch Oven

08/02/2015 at 15:06

Winterzeit ist Dutch Oven Zeit. Und im Sommer bei 35°C hat man sicherlich keine Lust auf ein fettes Eisbein.

Zunächst habe ich im DO eine gehackte Zwiebel und ein bißchen Bacon in Streifen angebraten. Anschließend kam das Sauerkraut dazu. Gegen die Säure habe ich einen Schluck Ananassaft hinzugegeben und das ganze dann mit einem Glas Gemüse-Fond aufgegossen. Für den Geschmack kamen noch 2-3 Lorbeerblätter dazu. Auf dem Sauerkraut durfte dann das Schinkeneisbein platz nehmen, welches vorher mit S+P gewürzt wurde. Je nach Größe des Eisbeins sollte man mindestens 2-2,5 Stunden Garzeit einplanen.

Nach der Hälfte der Zeit habe ich das Eisbein einmal gewendet und noch etwas Flüssigkeit hinzugegeben. Eine halbe Stunde vor Ende kamen dann noch ein paar Scheiben Kasseler-Lachs dazu. Serviert wurde das ganze dann mit leckerem Kartoffelbrei.

Fazit: Super Lecker. Die ganz Harten essen ja auch das schwabbelige Fett mit, zu denen gehöre ich allerdings nicht. Das Sauerkraut war ebenfalls köstlich, allerdings ist der Verdauungsobstler nach dem Essen Pflicht!

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Pulled Pork aus dem Dutch Oven

22/12/2014 at 18:00

Pulled Pork gehört zur “Holy Trinity” des BBQ. Von daher ist es eigentlich verpönt es “alternativ” zuzubereiten. Glücklicherweise sehe ich das nicht ganz so eng und man soll im Leben ja auch alles mal ausprobiert haben.

Für das DO PP habe ich zunächst einen Schweinenacken mit Senf eingerieben und dann rundherum mit BBQ Rub gewürzt. So durfte er dann eingeschweißt 24 Stunden Geschmack annehmen. Am Tag der Zubereitung habe ich frühzeitig aus dem Kühlschrank genommen, damit er Raumtemperatur annehmen kann. In den Dutch Oven habe ungefähr 100g Butter und den Schweinenacken gegeben und ca. 20 Briketts durchglühen lassen. 10 Davon kamen unter den DO und 10 darauf. Nach knapp 2 Stunden habe ich das Fleisch im DO einmal gewendet. Nach drei Stunden musste ich nochmal 10 durchgeglühte Briketts dazugeben. Nach knapp 4 Stunden war die Zieltemperatur von 92°C erreicht.

Das Fleisch lies sich gut zerrupfen und durch die Flüssigkeit im Dopf wurde es nochmal extra saftig. Allerdings gefällt mir die Konsistenz eines “normalen” Pulled Pork besser. Geschmacklich war es auch einiges vom Original entfernt. Das war aber klar, weil das Fleisch ja keinen Rauch bekommen hat. Zusammen mit einem Schlaps South Carolina Mustard Sauce im Brötchen hat es trotzdem gut geschmeckt. Wer also eine Gelinggarantie benötigt und beim Geschmack Abstriche machen kann, der sollte es mal ausprobieren.

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