Dutch Oven Pulled Pork

05/02/2017 at 18:00

Pünktlich zum Super Bowl soll das PP fertig sein, aber man kennt das ja, ein PP benötigt so lange, wie es eben benötigt.

Ein geschmacklich (nicht ganz) gleichwertige und mit Sicherheit planbare Alternative ist das PP aus dem Dutch Oven.

Hierfür habe ich ca. 3,8 kg Schweinenacken mit Knochen mit dem Sauerei Rub von Klaus grillt gepudert. Da er nicht im Stück in den FT6 von Petromax passte, musste ich ihn vorher etwas kürzen. Gespritzt habe einfach mit Cola. Das funktioniert wunderbar mit der Spritze von Moesta-BBQ. Damit genug Feuchtigkeit im DO ist, habe ich 400ml Geflügelfond und 1 TL Liquid Smoke dazu gegeben. Viele legen den DO vorher mit Zwiebeln aus, das habe ich mir gespart und dafür das Fleisch mit der Knochenseite nach unten rein gelegt.

Nach 5-6 Stunden ist das Fleisch fertig. Ich habe es dann noch etwas in Alufolie ruhen lassen und in der Zwischenzeit die Flüssigkeit im DO mit etwas BBQ-Soße einkochen lassen. Von der Reduktion kann man je nach Geschmack noch einiges an das Fleisch geben.

Serviert wurde der Pulled Pork Burger mit Salat, etwas Käse und Tomate. Getestet wurden dabei die neuen Brioche Burger Buns von Edeka. Die sind zwar etwas besser als die Standard Brötchen, bröseln mir aber viel zu schnell auseinander. Es geht eben nichts, über selbst gemachte Burger Buns.

Insgesamt ist das DO PP durchaus mal eine Alternative zum gesmokten PP, sofern man etwas unter Zeitdruck steht oder zu einem bestimmten Zeitpunkt servieren will.

Lasagne aus dem Dutch Oven

17/11/2015 at 21:45

Eigentlich braucht kein Mensch eine Küche mit E-Geräten. Es reicht vollkommen, wenn man einen Kugelgrill und einen Dutch Oven hat!

Deswegen gab es bei uns die letzte Lasagne auch aus dem Dutch Oven. Okay, die Vorbereitungen habe ich auf dem Herd gemacht, hätte aber auch den Grill nehmen können! 😉

Die Bolognese bestand aus 1 kg gemischten Hackfleisch, 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 1 Dose Tomaten (ohne Flüssigkeit), Oregano, Majoran, Basilikum und Salz und Pfeffer. Nächstes mal kommen noch Sellerie und Möhren dazu. Die Bechamel-Soße bestand aus Butter, Mehl, Rinderfond (besser Gemüsefond nehmen) und Käse.

Dann gings ans Schichten. Bechamel, Platten, Bolognese, Bechamel, Platten, Bolognese, Bechamel, Platten, Bechamel und Käse. Für den FT6 hätte es durchaus mehr Bolognese sein dürfen, so wurde die Lasagne etwas flach.

Aber Lecker!

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Einfaches Gulasch aus dem Dutch Oven

18/10/2015 at 20:00

Für ein klassisches Gulasch benötigt man Gulaschfleisch (Rind und Schwein gemischt), Zwiebeln, Rinderfond, Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer.

Das Fleisch habe ich portionsweise im heißen DO angebraten. Man sollte nicht alles auf einmal rein geben, da sonst die Gefahr besteht, dass das Fleisch angekocht und nicht angebraten wird. Anschließend durften die Zwiebeln etwas Farbe annehmen, bevor das Fleisch wieder dazu kam. Das ganze habe ich dann mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Rinderfond aufgegossen. Wenn ein Glas nicht reicht, kann man noch etwas Wasser hinzugeben.

So köchelt das ganze dann wenigstens für drei Stunden vor sich hin. Zum Ende hin kommt das Tomatenmark und das Paprikapulver dazu. So lasse ich das ganze dann noch etwas einkochen. Serviert wird mit selbstgemachten Semmelknödeln und Rotkohl!

Fazit: Ein richtig leckerer Klassiker! Davon wird es die nächsten Woche sicher nochmal die ein oder andere Variante geben!

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Apfelkuchen aus dem DO

11/10/2015 at 16:16

Der Winter naht! Es wird also Zeit den gut geölten DO aus dem Schrank zu holen. Da es momentan Äpfel ohne Ende gibt, bietet es sich natürlich an, einen Apfelkuchen im DO zu machen.

Dafür nehmt ihr einfach euer Lieblingsapfelkuchenrezept, ich habe dieses hier ausprobiert (LINK) und ersetzt die Springform und Backofen durch den DO. In meinem Fall, den Teig auf dem Boden des DO verteilen und einen ca. 3cm hohen Rand hoch drücken. Dann die Apfelspalten darauf verteilen, Zucker-Zimt-Mischung drüber, Streußel verteilen und Deckel drauf. Unten hatte ich 5 Briketts und oben 12. Wobei ich oben nochmal nachlegen musste, da der Ostwind ganz schön geblasen hat. Dafür lässt sich das Ergebnis aber sehen, bzw. schmecken. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er noch etwas warm ist!

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Shredded Chicken Wraps

19/04/2015 at 18:00

Shredded Chicken ist quasi die Geflügelvariante des Pulled Pork. Hähnchenbrust wird über einen längeren Zeitraum in Flüssigkeit gegart und vor dem Verzehr gepulled. Das zarte Hähnchenfleisch nimmt dabei die Flüssigkeit auf und wird schön saftig. Zumindest in der Theorie.

Anlässlich einer kleinen Feier sollte es bei uns eben solche Wraps geben. Überlegt hatte ich mir dafür zwei Varianten. Zuerst habe ich etwas über 4 kg Hähnchenbrustfilets im DO angebraten. Anschließend durften die Brüste sich erstmal erholen. Für Variante 1 habe ich 2 rote Paprika, 500 Gramm Champignons und ein paar Knoblauchzehen im Camp Chef 12 angebraten bis alles schön weich war. Danach wurde das Gemüse mit zwei Bechern Sahne und zwei Bechern saurer Sahne aufgefüllt. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Pfeffern. Zum Schluss wurde die Hälfte der Filets im DO versenkt.

Für Variante 2 habe ich im Petromax FT6 zunächst zwei grüne Paprika angebraten und dann ein paar Knoblauchzehen hinzu gegeben. Anschließend kamen eine große Flasche Ketchup, 250 ml Ahornsirup und 250 ml Apfelessig hinzu. Im Weiteren habe ich 3 EL braunen Zucker, 3 EL granulierten Knoblauch, 3 EL Zwiebelpulver, 3 EL Paprikapulver, 2 EL Salz und 1 EL Pfeffer hinzu gegeben. Wem das bekannt vorkommt, das ist das Rezept der Basic BBQ Soße vom Texaner (LINK). Für etwas mehr Flüssigkeit kam noch eine Packung pürierte Tomaten hinzu.

Anschließend kam auch hier der Deckel drauf und die beiden DO durften gute 3 Stunden vor sich hin köcheln. Mittlere Hitze ist dabei völlig ausreichend. Die BBQ Variante habe ich nach dem Pullen noch mit einer Tube Tomatenmark angedickt. Bei der Sahne Variante war ein Andicken nicht notwendig.

Die Wraps konnte sich dann jeder wahlweise noch mit Eisbergsalat, Tomate, Käse und oder Jalapenos füllen. Optimaler Weise wickelt man die Wraps nach dem Füllen in Alu-Folie und legt sich nochmal für 10-15 Minuten in den BO oder Grill. Ich denke das Ganze ist ganz gut angekommen, zumindest gab es nur Lob.

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