Rollbraten vom Schweinelachs

25/04/2015 at 20:00

Der Schweinelachs ist ein sehr mageres Stück Fleisch, dass bei Frauen sehr beliebt ist, dafür aber schnell trocken wird. Um dem ein wenig vorzubeugen, kann man einen schönen Rollbraten daraus machen.

Dafür habe ich das Stück zunächst aufgeschnitten und mit Pesto bestrichen. Anschließend kamen noch Kochschinken und vier Scheiben Provolone dazu. Danach wird das ganze möglichst eng wieder aufgerollt. Da ich keine Lust hatte den Braten zu verschnüren, habe ich ihn mit ein paar Rouladennadeln fixiert. Das ging schnell und erfüllte seinen Zweck. Zum Schluss habe ich das Fleisch noch mit Olivenöl bestrichen und mit etwas Steakpfeffer gewürzt.

Gegrillt wurde der Rollbraten indirekt, bis zu einer KT von 68°C. Ich empfehle dabein eine Schale mit Wasser im Grill zu platzieren und die Temperatur nicht über 160°C kommen zu lassen. Ansonsten wird der Braten außen zu trocken.

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Mitgliederversammlung 2015

22/03/2015 at 22:00

Am 22.03.2015 fand die 1. Mitgliederversammlung des GrillClans nach Eintragung ins Vereinsregister statt. Die Tagesordnung war voll und es wurde rege und intensiv diskutiert. Die Vorstandswahlen bestätigten dann Christian als 1. Vorsitzenden, Jens als 2. Vorsitzenden und Dirk als Kassenwart. Da soviel reden auch hungrig macht, wurde natürlich auch was vernünftiges gegrillt. Es gab Brot aus dem 3L Dutch Oven, 3 kg Roastbeef am Stück (low&slow, mit Senf eingerieben und Steak Seasoning gewürzt), Bratwürstchen und Pulled Chicken aus dem 10er Camp Chef. Für das Pulled Chicken durften 10 Hähnchenbrüste 2,5 Stunden im DO zusammen mit 500g Pilzen, 500g Zwiebeln, 2 roten Paprika in 2 Bechern Sahne und 2 Bechern saurer Sahne und Brühe köcheln. Gewürzt wurde mit Paprikapuler und S+P. Zum Schluss wurde das Fleisch gerupft und zusammen mit ein bißchen Salat als Wrap gegessen! Ich glaube nicht, dass jemand hungrig nach Hause gegangen ist! 😉

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Surf and Turf (Garnelen und Rumpsteak)

14/03/2015 at 20:00

Surf and Turf, die optimale Eiweißmahlzeit! 😉

Die Garnelen habe ich über nacht in einer Marinade aus Olivenöl, Chili-Öl (LINK), 1 Zehe Knoblauch, den Saft einer halben Zitrone und S+P eingelegt. Für die Zubereitung wurden sie dann auf kleine Holzspieße gezogen. Die Rumpsteaks habe ich klassisch mit Erdnussöl eingerieben und dann mit Salz gewürzt. Nach dem scharfen direkten Angrillen habe ich sie indirekt auf 58°C gezogen. Während dieser Zeit kamen auch die Garnelenspieße indirekt mit auf den Grill.

Fazit: Rind und Meeresfrüchte passen super zusammen. Die Garnelen hatte eine ganz leichte unauffällige Schärfe.

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Gans von der Rotisserie

08/03/2015 at 19:29

Weihnachten ist zwar schon ein paar Tage her, aber so eine Gans kann man auch Anfang März machen.

Das gut 5 kg schwere Exemplar habe ich mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Danach kam es auf die Roti und wurde mit etwas Bratenschnur fixiert. Bei ca. 180 Grad in der Kugel durfte sie sich dann ca. 3,5 Stunden drehen. Das Fett habe ich in einer Edelstahlschale aufgefangen, um ein wenig Soße daraus zu machen. Dafür musste ich das Fett aber mit ordentlich mit Wasser verdünnen, damit überhaupt eine Bindung möglich war.

Zu der Gans gab es Rotkohl (von SchwiMu gemacht) und selbstgemachte Semmelknödel (Rezept).

Fazit: So eine Gans ist nicht umsonst ein klassisches Weihnachtsessen. Mit allem drum und dran liegt sie einem doch etwas schwer im Magen. Lecker ist sie aber trotzdem.

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Der große Tranchiermeister bin ich zwar nicht, aber hier kann man ganz gut erkennen, dass der Vogel gut im Futter stand.

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Grillschinken (-brötchen)

17/01/2015 at 19:40

Man kennt das ja. Man ist auf Kirmes, Weihnachtsmarkt, Jahrmarkt oder ähnlichem unterwegs und nach ein paar Kalt- oder Heißgetränken kommt der Hunger. Was dann immer geht, ist ein Grillschinkenbrötchen. Dummerweise ist aber ja nicht ständig Kirmes oder ähnliches. Aber zum Glück, ist so ein Grillschinkenbrötchen auch einfach zu Hause gemacht.

Besorgt habe ich dafür 2,5 kg Krustenbraten. Da dieser unbehandelt war, habe ich ihn mit einer ca. 5%igen Pökellake gespritzt. Für diese wiederum habe ich 50g Pökelsalz in einem Liter Wasser aufgekocht und dann abkühlen lassen. Wer kein Pökelsalz verwenden möchte kann auch einfach normales Salz verwenden. Schmeckt genauso gut, ist vielleicht auch gesünder, aber das Fleisch sieht nicht so lecker aus, da es dann grau und nicht rötlich wird. Anschließend habe ich den Krusti eingeschweißt und für fünf Tage in den Kühlschrank gepackt.

Der Krautsalat wurde am Tag vorher vorbereitet. Dafür wurden erstmal ein Weißkohl fein gehobelt und zwei Zwiebeln klein geschnitten. Anschließend werden 1 kl. Tasse Mineralwasser, 1 kl. Tasse Öl, 1 kl. Tasse Apfelessig, 1 kl. Tasse Zucker, 2 TL Salz und 1 TL Pfeffer miteinander vermischt und an das Kraut gegeben. So darf das ganze erstmal 24 Stunden durchziehen. Vor dem Verzehr nochmal abschmecken.

Die Soße habe ich aus Ketchup und Majo, zu gleichen Teilen, etwas Senf und einen Schlaps O-Saft zusammengerührt. Die Majo könnte man auch durch Remoulade ersetzen.

Den Grillschinken habe ich auf dem Spieß indirekt gegrillt. Unten im Grill wird eine Schale mit Wasser platziert, die bei ca. 65°C Kerntemperatur entfernt wird. Dann sollte die Temperatur auch nochmal hochgefahren werden, damit die Schwarte schön ploppt.

Bei 72°C KT kann der Schinken runter und serviert werden. Lecker im Brötchen mit etwas Kraut und Soße.

Fazit: Da kann kein Kirmesbrötchen mithalten!

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