Reifebeutel Dry Aging Test

24/12/2014 at 22:00

2014-12-24 UPDATE V und ENDE

Nach 40 Tagen war es endlich soweit. Der Reifeprozess wurde für abgeschlossen erklärt. Aus den ehemals 4,2 kg Roastbeef wurden nach Abschnitt des trockenen Fleisches n0ch etwas mehr als 2 kg. Also ein Verlust von etwas mehr als 50%. Das mag aber im wesentlichen daran liegen, dass Fleisch beim Kauf noch frisch war. Wenn ihr bereits zwei oder drei Wochen abgehangenes Fleisch kauft, wird der Verlust niedriger sein.

Das Fleisch hatte einen angenehmen Geruch. Weder streng, noch auffällig. Es fühlte außerdem schön fest an.

Am Ende waren es dann 13 Steaks, wovon wir am Heilig Abend 7 Stück gegessen haben. Der Rest wurde für später einvakumiert. Die Steaks habe ich mit etwas Erdnüssöl eingerieben und gesalzen, anschließend wurden sie von beiden Seiten nach der 90-90-90 Methode gegrillt und dann indirekt bis zu einer Kerntemperatur von 56°C gezogen. Fleischsaft gibt es bei diesen Steaks quasi gar nicht. Das Fleisch ist aber keinesfalls trocken, sondern einfach nur super zart. Einfach noch etwas frisch gemahlener Pfeffer drüber und fertig. Ein Genuss!

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2014-12-14 UPDATE IV

Und schon ist die vierte Woche rum. Die Stücke wiegen jetzt 1.511g und 1.528g. Es ist schon erstaunlich wie gleichmäßig die beiden sich entwickeln. Optisch hat sich nicht viel getan, gleiches gilt für den Drucktest.

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2014-12-07 UPDATE III

Am Ende der dritten Woche haben die beiden Stücke noch 1.625g und 1.618g. Das macht einen Gewichtsverlust von ca. 23%.

Optisch ist das Fleisch jetzt schon sehr dunkel geworden. Außerdem ist es noch etwas härter geworden.

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2014-11-30 UPDATE II

Die zweite Woche ist rum. Beide Stücke haben jetzt ein Gewicht von ca. 1.750g. Das macht einen Gewichtsverlust von ca. 350g/pro Stück = ca. 17%

Optisch hat sich nicht so viel getan. Gefühlt, ist das Fleisch etwas dunkler geworden. Beim Drucktest merkt man schon, dass es außen hart wird.

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2014-11-23 UPDATE I

Heute habe ich die Netzstrümpfe entfernt. Das Fleisch hat sich ganz ordentlich mit der Folie verbunden.

Der Gewichtsverlust ist mit jeweils 200 g (von ca. 2,1 kg auf ca. 1,9 kg) auch schon ziemlich groß. Nächste Woche gehts weiter.

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2014-11-16

Zugegebener Maßen ist dies nicht mein erster Test mit den Reifebeuteln von 55Grad.biz. Da der erste jedoch recht erfolgreich war, will ich den zweiten jetzt ein bisschen besser dokumentieren.

Als Ausgangsmaterial stand ein 4,2 kg schweres Stück Roastbeef zur Verfügung. Dieses habe ich ziemlich genau in zwei Hälften von je 2,1 kg geteilt. Die Reifebeutel der Größe M sind zwar laut Hersteller für bis zu 5 kg Fleisch geeignet, allerdings ist ein ganzes Roastbeef doch etwas zu lang. Also musste ich es auf zwei Beutel aufteilen. Auch wenn dadurch die Folienkosten auf 9,50 Euro (statt 4,75 Euro) steigen macht das nichts. Die kleineren Stücke passen auch besser in den Kühlschrank.

Da das Vakumieren letztes Mal überhaupt nicht klappen wollte, habe ich es dieses Mal erst gar nicht versucht. Das Fleisch habe ich in die Beutel gelegt und dann einen Netzstrumpf darüber gezogen. Noch ein bisschen die Luft rausdrücken und die Folie liegt recht gut am Fleisch. Ganz wichtig ist es, das Fleisch nicht trocken zu wischen. Der Fleischsaft wird benötigt, damit die Folie sich mit dem Fleisch verbinden kann. Mein provisorisches Vakuum habe ich dann mit einem Kabelbinder gesichert.

Den Kühlschrank habe ich schon vorher auf 3°C runter geregelt. Ein Fach ist jetzt für das Dry Aged Roastbeef reserviert. Damit die Luft um das Fleisch zirkulieren kann, habe ich es auf ein Gitter gelegt. Optimaler Weise sollte der Kühlschrank geschlossen bleiben. Aber das werde ich bei meiner Familie wohl nicht durchsetzen können! 😉

In einer Woche geht es weiter, dann werden die Strümpfe entfernt.

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Chili Cheese Fries

30/11/2014 at 20:56

Resteverwertung des Chili-Cheese-WE. Da noch etwas Chili con Carne übrig war und auch noch ein paar Scheiben Schmelzkäse sollte es heute Chili-Cheese-Fries geben. Für die Cheese-Sauce habe ich den Rest von gestern mit 5 weiteren Scheiben Schmelzkäse in der Mikrowelle verflüssigt und wieder mit gehackten Jalapenos verrührt. Damit das Ganze etwa cremiger wurde habe ich noch einen Schlaps Milch dran getan. Zwischenzeitlich kamen ein paar Fritten in die Friteuse und das Chili wurde auf dem Herd erhitzt.
Am Ende geht es dann schnell. Die Pommes würzen und auf einen Teller geben, Chili drüber, Cheese-Sauce drüber und genießen!

Fazit: Der Hammer!

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Blumenkohlbombe

22/11/2014 at 17:43

Letztens bin ich im Internet auf ein Video von BBQ aus Rheinhessen gestoßen , in dem eine Blumenkohlbombe präsentiert wurde. Mir war sofort klar, dass ich das unbedingt bei nächster Gelegenheit auch ausprobieren muss.

Heute war es dann soweit. Ein Blumenkohl wurde vorgegart. Dann wurde Hackfleisch mit einer einfachen BBQ Rub gewürzt, die ich noch im Schrank stehen hatte. In das Hackfleisch kam außerdem noch etwas Paniermehl und ein Ei. Anschließend wurde der komplette Blumenkohl mit dem Hackfleisch ummantelt. Kurz bevor der Mantel geschlossen wurde, wurde etwas Sauce Hollandaise über den Blumenkohl gegossen. Zum Schluss wurde die Hackfleischkugel mit Bacon eingewickelt.

Der Grill wurde für indirekte Hitze vorbereit und etwa eine Stunde bei 180°C gegart.

Serviert haben wir die Blumenkohlbombe mit etwas Brot.

Von dem Ergebnis waren alle restlos begeistert. Wir werden das sicher nicht das letzte Mal gemacht haben.

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Bacon Jam/Marmelade

13/11/2014 at 22:00

Eine Marmelade aus Bacon hört sich vielleicht erstmal komisch an, ist aber eine ganz lecker Sache.

Rezepte hierfür finden sich im Internet oder speziell auch auf Youtube. Ich habe das Rezept aus dem Buch “50 Shades of Bacon” ausprobiert.

Hierfür benötigt man:
750g Bacon
7 Rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Cup brauner Zucker
1/2 Cup Balsamico Essig
1/2 Cup Ahornsirup
1 TL und geräuchertes Paprikapulver

Zunächst wird der Bacon in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten und dann in einer Pfanne langsam ausgelassen. Der Bacon ist fertig, wenn er schön kross ist und sich in der Pfanne Schaum bildet. Das Fett und der Bacon werden durch ein Sieb in ein Hitzefestes Gefäß getrennt. Anschließend kommen zwei EL des Baconfetts wieder in die Pfanne, in der nun die Zwiebeln und der Knoblauch glasig gedünstet werden. Ist das geschehen, kommen der Essig, Ahornsirup, braune Zucker und das Paprikapulver hinzu. Der Inhalt wird kurz aufgekocht und der Bacon wird wieder hinzugegeben. Jetzt darf das ganze bei niedriger Hitze schön langsam einkochen.
Zum Schluss wird es im Mixer zu einer breiigen Substanz verarbeitet und in Einmachgläser gefüllt.

Die Bacon Jam riecht fantastisch und der erste Löffel schmeckte gleich nach mehr. Am Samstag gibts Burger. Dann kommt die Marmelade auf jeden Fall zum Einsatz.

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Neues Buns-Rezept ausprobiert

14/09/2014 at 22:00

Da ich bereits am Mittwoch ein PP vorbereitet hatte, musste es grilltechnisch und zeitlich noch irgendwie ins Wochende gequetscht werden. Da wir quasi nur unterwegs waren, war ich gezwungen dafür die Nacht von Samstag auf Sonntag zu opfern… ja okay, ich bin einmal um halb drei aufgestanden. Die Bilder vom PP erspare ich euch, da es zwar gut geschmeckt hat, aber nicht so gut war, wie ich es erhofft hatte.

Dafür habe ich am Sonntag mal ein neues Buns-Rezept ausprobiert. Schon vor einiger Zeit bin ich bei Youtube auf dieses Video gestoßen LINK.

Als Zutaten habe ich verwendet: 400g Mehl, 2 Päckchen Trockenhefe, 2 EL Zucker, 2 TL Salz, 2 Eier, 180 ml warmes Wasser, 2 EL Olivenöl. Bei der Zubereitung bin ich allerdings etwas vom Video abgewichen. Zunächst habe ich das Mehl und Salz vermischt. Alle anderen Zutaten kamen in eine Schüssel und wurden gut durchgerührt und dann durfte die Hefe ein wenig in Schwung kommen. Nach ca. 15 Minuten kam dann die Flüssigkeit zum Mehl und das ganze wurde zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Wichtig ist es, so wenig Mehl wie möglich zu nehmen. Ich knete mit der Hand und füge immer nur soviel Mehl hinzu, dass der Teig nicht komplett an den Fingern klebt. Wenn der Teig die gewünschte Konsistenz hat, darf er für ca. 45 Minuten abgedeckt ruhen und sich ungefähr verdoppeln.

Anschließend portioniere ich den Teig zu 80 g Bällchen, die dann geschliffen werden. Das funktioniert am besten auf der ungemehlten Arbeitsfläche. Dann kommen die Teiglinge aufs Blech, Backpapier nicht vergessen, und werden etwas platt gedrückt. Nun dürfen sie nochmal ca. 45 Minuten gehen. Vor dem Backen streichen ich sie ganz vorsichtig, nur keinen Druck ausüben, mit einem verquirlten Ei ein und streue ein paar Sesamkörner drüber. Das Ei verleiht den Buns einen tollen Glanz und der Sesam bleibt auf dem Brötchen. Nachdem die Buns ca. 15 Minuten bei 180°C fertig gebacken sind, decke ich sie mit einem feuchten Tuch ab. Wenn sie dann komplett ausgekühlt sind, sollten sie super fluffig sein. Ungefähr so…

PS: Schmecken tun sie auch super!

Und hier noch ein Bild mit PP…

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