24-Stunden-Grillen 2015

28/07/2015 at 11:51

Das jährliche Highlight fand dieses Jahr vom 17.07.-18.07. statt. Die eigentliche Startzeit von 17 Uhr konnte nicht ganz gehalten werden, aber um 18 Uhr ging es dann endlich los.

Gestartet wurde traditionell mit Bratwurst. Der weitere Verlauf gestaltete sich dann wie folgt:

19 Uhr Lachs

21 Uhr Pizza

23 Uhr Steaktower (Gyros)

1 Uhr Bacon Bomb (mit viiiiel Käse)

3 Uhr Ribs

8 Uhr Frühstück (Bacon-Egg-Muffins)

10 Uhr Kirschcobbler

12 Uhr BBC

14 Uhr Pancakes und Marshmallow-Spieße

15 Uhr Schichtfleisch

16 Uhr Roastbeef

18 Uhr Ribs / Pizza

Das geplante Pulled Pork zog sich leider etwas in die Länge und wurde erst am Sonntag fertig. Dafür wurde alles andere restlos weg geputzt. Die Portionen waren glücklicherweise so bemessen, dass sich keiner überfressen musste.

Am Freitag abend konnten die Kinder im Carportkino erst Manny und seine Freunde im Film Ice Age bestaunen. Bevor es dann zum Schlafen ins Zelt ging, gab es noch ein kleines Feuerwerk. Die “Großen” schauten dann das cineastische Meisterwerk “Sharknado”.

Dadurch, dass die Zubereitung der Mahlzeiten dieses Mal auf mehrere Schultern verteilt wurde, hielt sich der Stress für einzelne in Grenzen (es sei denn, man hatte sich für Pizza und Pancakes gemeldet!).

Glücklicherweise war das Wetter an den beiden Tagen optimal. Außer einem heftigen Schauer in den frühen Morgenstunden war es trocken und angenehm warm. So konnte am Samstag dann auch die inoffiziellen Beerpong-Meisterschaft ausgespielt werden.01 01a 02 03 04 4a 5a 5b 5c 5d 07 7a 08 09 10 10a 11 12 15 16 20b 20c 20d

Vereinsmeisterschaften 2015

14/06/2015 at 22:00

Am Sonntag, den 14.06.2015 fanden die ersten offiziellen Vereinsmeisterschaften, nach Eintragung als e.V. statt. Vier Sportsleute stellten sich der Aufgabe möglichst schmackhafte und zarte Ribs sowie eine köstliche Nachspeise zu kreieren.

Da die Ribs um 16.30 Uhr an die Jury abgegeben werden sollten, wurden die Sportgeräte bereits früh am Sonntag Vormittag in Stellung gebracht. Schon bei der Ausstattung der jeweiligen Arbeitsplätze waren so einige Unterschiede zu erkennen. Zwar arbeiteten alle Teilnehmer mit einer 57er Kugel von Weber, aber Faltpavillion und Stromanschluss gehörten nicht zum Standard. Fürs nächste Jahr sind sicherlich noch ein paar weitere Ergänzungen zu erwarten.

Den ganzen Tag über wurde fleißig die Temperatur kontrolliert und Glaze mit viel Gefühl auf die Ribs aufgebracht. Gegen 16.30 Uhr wurde es etwas hektisch aber jeder schaffte es die besten Teile für die Jury in den Abgabeboxen zu platzieren. Im Anschluss wurden erstmal die übrigen Ribs von allen verkostet. Danach ließ sich jedoch noch kein eindeutiger Favorit erkennen.

Viel Zeit zum Ausruhen blieb dann auch nicht, da ab 17.30 Uhr bereits die Nachspeisen serviert werden sollten. Hierbei traten Pancakes mit Erdbeer-Marshmallow-Spießen, Bacon-wrapped-Mini-Donuts, French-Rolls und Schokokuchen gegeneinander an. Alles wurde mit mehr oder wenig Erfolg der Jury präsentiert.

Die Jury brauchte dann auch erstaunlich lange, bis sie endlich die Ergebnisse präsentieren konnte. Das Urteil wurde in Einzelfällen mit Überraschung zur Kenntnis genommen, am Sieger bestanden allgemein aber keine Zweifel. Insgesamt konnte sich Mathias B. in beiden Kategorien erfolgreich durchsetzen und so auch den Gesamtsieg holen. Damit ist er der erste offizielle Vereinsmeister und darf jetzt für ein Jahr den Wanderpokal stolz im heimischen Wohnzimmer präsentieren.

Die nächsten Vereinsmeisterschaften werden voraussichtlich am 18.06.2016 stattfinden.

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Wurstebrei

06/02/2015 at 14:20

Wurstebrei oder Stopsel oder wie es regional auch immer genannt wird, ist nicht so jedermanns Sache. Dabei ist es eine wirklich leckere Sache. Zur kalten Jahreszeit bekommt man eigentlich bei fast jedem Schlachter Wurstebrei. Wer möchte, kann sich ja mal den Wikipedia-Artikel dazu durchlesen KLICH MICH.

Ich habe mir fürs Mittagessen auf jeden Fall eine schöne Portion geholt. Da es “draußen” zubereitet immer besser schmeckt, habe ich ein paar Briketts durchglühen lassen und den Wurstbrei dann direkt in der Pfanne auf dem AZK zurbereitet. Dafür wird er einfach so lange erwärmt, bis er komplett nicht mehr fest ist. Dazu noch zwei Scheiben angeröstetes Brot und fertig. Gurken hatten wir leider nicht im Haus

Fazit: Einfach lecker und perfekt für diese Jahreszeit!

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Sous Vide Versuch

10/01/2015 at 20:00

Eigentlich bin ich ja kein großer Sous Vide Fan, aber man soll ja bekanntlich alles im Leben mal ausprobiert haben. Natürlich haben wir keine extra Gerätschaften dafür im Haus, aber mir schien der Dampfgarer für diesen Versuch auch ganz gut geeignet.

Im Kühler hatte ich noch ein ordentliches DA Ribeye, das mal so langsam weg musste. Also wurde das gute Stück langsam aufgetaut und anschließend mit dem Vakumierer eingeschweißt. Den Dampfgarer habe ich auf 54°C eingestellt, was der gewünschten Kerntemperatur entspricht. Insgesamt war das Steak 90 Minuten im Dampfgarer. Für ein 581 Gramm Steak war das aber wohl etwas wenig, um auf die anvisierten 54°C KT zu kommen. Zumindest hatte es nach 90 Minuten erst 46°C KT. Da der Hunger aber immer größer wurde, habe ich davon abgesehen das Steak nochmal einzuschweißen. Also raus auf den Grill damit. Grill bedeutete dieses mal aber nur AZK. Ein paar Briketts durchglühen lassen und ein Teil der Gussroste darauf, das reicht für die nötigen Röstaromen.

Nach dem Anrösten hatte das Steak dann 48°C KT. Das war mir dann doch etwas wenig. Also schnell das Steak in den BO und bei gut 100°C auf die gewünschten 54°C ziehen.

Fazit: Der Versuch war doch aufwendiger als gedacht. Das Steak hätte auch mindestens zwei Stunden, wenn nicht sogar 2,5 Stunden im Dampfgarer bleiben müssen. Die Konsistens war aber trotzdem super, auch wenn ich persönlich mehr auf Rumpsteaks stehen. Da der Versuch also noch nicht ganz erfolgreich war, werde ich das ganze demnächst nochmal mit ein paar Rumpsteaks testen.

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Rollbraten von der Schweinelende

01/01/2015 at 16:02

Der Silvesterabend wird bei uns traditionell immer mit ein paar guten Freunden bei einem gemütlichen Essen gefeiert. Es versteht sich von selbst, dass zumindest ein Teil des Essens auf dem Grill zubereitet wird. Dieses Mal habe ich mich u.a. an meinem ersten Rollbraten versucht.

Ausgangsmaterial war ein Stück Schweinelende mit einem Gewicht von etwa 1,6 kg. Dieses wurde zweimal eingeschnitten und auseinander geklappt. Auf die entstandene Fläche wurde eine Füllung verteilt, die aus den folgenden Zutaten bestand: zerbröselter Schafskäse, Semmelbrösel, frische Petersilie und Thymian, gehackter Knoblauch, geröstete Paprika, grobes Meersalz und Pfeffer. Anschließend wurde das Fleisch zusammengerollt und mit Küchengarn fest verschnürt. Vor dem Grillen habe ich den Braten mit etwas Rapsöl bestrichen.

Der Grill war für direkt und indirekte Hitze vorbereitet. Zunächst wurde der Braten über direkter Hitze angegrillt. Anschließend wurde er in indirekter Hitze gar gezogen. Angestrebt wurde eine Kerntemperatur von 65°C. Vor dem Anschneiden konnte er sich noch etwas ausruhen.

Das Ergebnis hat allen Gästen sehr gut geschmeckt. Es wird sicher nicht mein letzter Rollbraten gewesen sein, da die Zubereitung recht einfach ist und der Kreativität hinsichtlich der Füllung nahezu keine Grenzen gesetzt sind.

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